29.05.2020   |   Immenstadt   |   Deutschland

Qualität ist planbar

Zimmermeister Martin Raindl im Interview

"Unser Anliegen war es in erster Linie den Arbeitsablauf zu verbessern und flexibel zu bleiben"

Martin Raindl, Zimmermeister

Ein Artikel aus unserem Kundenmagazin "performance", Ausgabe 19 | 20. Hier finden Sie das ganze Kundenmagazin

Wir sprachen mit Martin Raindl, der 2010 die Martin Raindl Holzbau & Zimmerei in Immenstadt im Allgäu gründete und heute zwölf Mitarbeiter beschäftigt. Ein Schwerpunkt ist der Hallen- und Stallbau im Landwirtschaftsbereich sowie der private Hausbau, welcher momentan einen großen Zuwachs aufweist.

Herr Raindl, warum wollten Sie Ihre Fertigung automatisieren?

Wir haben eine stark wachsende Nachfrage im Einfamilienhausbau, welche wir mit unseren Mitarbeitern und der vorhandenen Kapazität nicht mehr bedienen konnten. Und gut ausgebildete Fachkräfte sind weiterhin schwer zu finden. Daher haben wir uns entschieden die Elementfertigung zu automatisieren und unsere Produktion für die Zukunft zu sichern. Wir sind ein kleiner Zimmereibetrieb, für den die Gewinnmaximierung nicht an erster Stelle steht. Unser Anliegen war es in erster Linie den Arbeitsablauf zu verbessern und flexibel zu bleiben. Geplant haben wir mit circa 10 Häusern pro Jahr. Aber schon bei einer Auslastung von weniger als zwölf Monaten arbeitet die Zimmermeisterbrücke rentabel.

Sie haben die Elementefertigung automatisiert, den Abbund kaufen Sie zu. Warum haben Sie sich für diesen Weg entschieden?

Es stand auch die Überlegung im Raum den Abbund zu automatisieren. Allerdings wäre dafür ein wesentlich höheres Investitionsvolumen erforderlich gewesen und wir hätten mehr Platz benötigt. Der Abbund bindet einen Mitarbeiter dauerhaft, den wir aber dringend für andere Arbeiten benötigen. Mit der Vorfertigung der Elemente haben wir sogar einen Mitarbeiter frei bekommen. Zudem können wir den Abbund einfach zukaufen, bei der Elementefertigung müssen wir flexibel reagieren können.

Individuelle Bauvorhaben machen einen Großteil Ihrer Projekte aus. Welche Anforderungen hatten Sie diesbezüglich an die Zimmermeisterbrücke?

Wir bauen keine Standardhäuser. Jedes Haus ist anders und häufig auch komplex, dies macht das Arbeiten aber auch so interessant. Umso wichtiger war es uns, dass die hohe Varianz auch mit der Zimmermeisterbrücke produziert werden kann. Dies funktioniert sehr gut. Ob unterschiedliche Plattenmaterialien oder Wandaufbauten, die WALLTEQ M-120 deckt unser gesamtes Spektrum ab und wir sind sehr flexibel aufgestellt. Die Vorfertigung macht zudem einen sehr guten Eindruck bei unseren Kunden. Schon jetzt spüren wir, dass wir als professioneller Hausbauer wahrgenommen werden. Ich bin froh, dass wir uns für die Automatisierung entschieden haben, dies ist der richtige Schritt für unsere Zukunft.

Was ist Ihnen bei Ihren „Raindl-Häusern“ wichtig?

Seit Firmengründung begleitet uns unser Slogan „Qualität ist planbar“ und dafür stehen wir: für gut geplante und qualitativ gefertigte Produkte. Dabei ist ein wichtiger Aspekt die Ökologie. Wir verwenden in unseren Häusern nur ökologische Materialien und keine Billigprodukte. Der Anteil vom Holzbau wird sicherlich auch in den nächsten Jahren weiter steigen. Mit dem Schritt in die Automatisierung sind wir sehr gut aufgestellt und blicken optimistisch in die Zukunft.

Herr Raindl, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

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Raindl Holzbau & Zimmerei

Seit der Gründung im Jahr 2010 steht die Raindl Holzbau & Zimmerei aus dem Allgäu für individuelle und einzigartige Projekte, ganz nach ihrem Motto: "Qualität ist planbar".  Neben hochwertigen Ein- und Zweifamilienhäusern, stellen die insgesamt 12 Mitarbeiter auch Hallen für den landwirtschaftlichen Bedarf her.

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