25.10.2018   |   Schondra   |   Deutschland

Ladenbauer Möbel und Raum arbeitet mit Säge-Lager-Kombi

Ladenbauer brauchen leistungsstarke Anlagen und Mitarbeiter, die sie beherrschen.

Die Säge-Lager-Kombi, die IT und die intuitiven Bedienoberflächen steigern nicht nur den Durchsatz, sie erlauben uns, das Personal je nach Auslastung umzuverteilen.

Thomas Schuhmann, Möbel und Raum GmbH & CO. KG

Ein Artikel des Fachmagazins DDS, Juli 2018. Fotos: Fachmagazin DDS. Hier lesen Sie den Artikel auf DDS-Online.

Thomas Schuhmann versteht es, gerade die Nachwuchskräfte für die technischen Herausforderungen zu gewinnen. Vor die Säge setzten sie jetzt ein automatisches Plattenlager und verdoppelten den Durchsatz.

Die Tagesleistung haben die 30 Mitarbeiter des Ladenbauers Möbel und Raum in Schondra in der Rhön im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt, und das mit nur zwei zusätzlichen Arbeitskräften. Letztes Jahr noch arbeitete die Schreinerei mit einem Durchsatz von täglich 30 Halbformatplatten an ihrer Leistungsgrenze. Abhilfe schaffte eine Säge-Lager-Kombination von HOMAG. Damit ist der Durchsatz auf 60 und manchmal sogar 80 Halbformatplatten pro Tag gestiegen.

Thomas Schuhmann gründete vor 20 Jahren, nachdem er zuvor in Würzburg mehrere Jahre bei einem großen Ladenbauer tätig gewesen war, den Betrieb als Einmannschreinerei. Heute beschäftigt er in zwei Produktionshallen und einem Bürogebäude mit insgesamt 5.000 m2 30 Mitarbeiter. Sechs Kollegen und Kolleginnen erledigen mit Imos die Arbeitsvorbereitung, sechs kümmern sich um die Verwaltung und den Vertrieb, 15 arbeiten in der Werkstatt und fünf sind im Montagetrupp unterwegs.

Durchsatz verdoppelt

Dass er mit einer verhältnismäßig geringen Investition quasi über Nacht soviel erreichen konnte, verdankt er zwei seiner wesentlichen Grundüberzeugungen: Zum einen hat er regelmäßig in Maschinen, IT und Qualifizierung seiner Mitarbeiter investiert, zum anderen gleichzeitig vor allem die jungen Nachwuchskräfte gefördert und an das Unternehmen gebunden. Thomas Schuhmann sagt: »Was die Technik angeht, vertraue ich ganz auf Karl-Heinz Brauneisen von HOMAG. Wenn heute ein Sechzehnjähriger mit seinen Eltern zu mir kommt, biete ich ihm eine Perspektive, die oft weit über seine Erwartung hinausgeht. Viele nehmen das gerne an und entwickeln sich zu treuen und sehr kompetenten Mitarbeitern. Die Technik spielt dabei eine wichtige Rolle, weil zum einen die Nachwuchskräfte sich dafür begeistern und zum anderen IT und moderne Maschinensteuerungen die noch fehlende Erfahrung gut kompensieren können. Fabian Eckstein zum Beispiel ist heute 27 Jahre alt, hat bei mir gelernt, von hier aus das duale Studium zum Holztechniker in Mosbach absolviert und ist bereits seit zwei Jahren mein Betriebsleiter. Er hat die aktuellen Produktionsaufträge im Blick und kümmert sich um die IT und um die Technik. So hat er auch die Kombination der Plattenaufteilsäge SAWTEQ B-400 (HPP 400) mit dem Flächenlager STORETEQ S-200 (TLF 211) von HOMAG im eigens dafür errichteten Anbau konzipiert, sich mit der Zahl der Lagerplätze, der Softwareanbindung, den Etiketten und den Betriebsabläufen befasst und alles zum Laufen gebracht.«

Vor der Investition in die Säge-Lager-Kombination diente etwa die Hälfte der Maschinenhalle als liegendes Plattenlager. Der Sägenführer hatte alles im Blick und kümmerte sich mit dem Gabelstapler selbst um die Materialversorgung. Das funktionierte eigentlich ganz gut, solange der Mann nicht krank oder im Urlaub war. Die Schreinerei nutzte die Chance, den Engpass zu beseitigen und das Lager so zu automatisieren, dass jetzt jeder damit zurechtkommt. Die durch das angebaute Flächenlager frei gewordenen Flächen haben die Verdoppelung des Durchsatzes erleichtert. Neben der Säge-Lager-Kombination betreibt die Schreinerei auch noch die Kantenanleimmaschine EDGETEQ S-500 mit Rückführung, das vertikale Bearbeitungszentrum DRILLTEQ V-500 (BHX 200) sowie für das Nesting die CENTATEQ N-500 (BHP Vantage).

Flexibler Personaleinsatz

Thomas Schuhmann resümiert: »Die Säge-Lager-Kombi, die IT und die intuitiven Bedienoberflächen steigern nicht nur den Durchsatz, sie erlauben uns, das Personal je nach Auslastung umzuverteilen. Die Monteure lassen sich von Subunternehmen ersetzen, sodass sie in der Produktion mitarbeiten können. Ist wenig zu tun, können sich die AV-Leute auf der Baustelle nützlich machen. Der Nutzen reicht sehr weit.«

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