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HOMAG weiht neues Hallenschiff ein

Nach viermonatiger Bauzeit hat die HOMAG Plattenaufteiltechnik GmbH am Standort Holzbronn ein neues Hallenschiff eingeweiht. Gefeiert wurde die Hallenerweiterung Ende April mit HOMAG Mitarbeitern, den am Bau beteiligten Firmen und Handwerkern sowie Ortsvorsteher Patrick Sekinger. Der 2500 Quadratmeter große Erweiterungsbau schließt direkt an die bestehende Montagehalle an und ist seit Anfang Mai für die Produktion freigegeben.

17 regionale Firmen am Bau beteiligt

Auf der neu entstandenen Fläche will der weltweit führende Anbieter von Plattenaufteilsägen künftig größere Maschinen und Anlagen montieren. Die neue Halle  ist für Kräne mit Lasten bis 16 Tonnen ausgelegt. Für den Hallenanbau wurden 300 Tonnen Stahl, 900 Kubikmeter Beton, 660 Meter Lichtband, 165 Meter Fenster und 50 Tonnen Dämm-Material für das Dach benötigt. 17 verschiedene Firmen waren am Bau beteiligt, fast alle aus der näheren Umgebung.

Jens Held, Werkleiter und Geschäftsführer der HOMAG Plattenaufteiltechnik GmbH, bedankte sich in seiner Einweihungsrede bei den engagierten Handwerkern, die trotz Minusgraden während der Startphase Ende Dezember 2017 und im Januar 2018 vorbildliche Arbeit geleistet hätten. Er verwies darauf, dass die Halle sogar drei Wochen vor Planfertigstellung an die Produktion übergeben werden kann. Viel Lob gab es auch für den Einsatz der bei HOMAG für das Projekt verantwortlichen Mitarbeiter Florian Kälber und Kenny Schötz.

Klares Bekenntnis zum Standort Holzbronn

Wolfgang Augsten, Leiter Business Unit Panel Dividing, betonte in seiner Rede den seit Jahren ungebrochen guten Auftragseingang, der zu einem erhöhten Platzbedarf geführt habe. Auch bestimmte neue Produkte führten zu mehr Platzbedarf in der Montage, wie beispielsweise SAWTEQ B-320 flexTec mit Robotertechnologie. Diese Säge ist die Antwort auf den bei HOMAG Kunden ungebrochenen Trend zu Losgröße 1 – also die industrielle Produktion kleinerer Stückzahlen – sowie die steigende Nachfrage nach vollautomatisierten Produktionsabläufen. Des Weiteren erfordere auch die Inbetriebnahme innovativer Neuentwicklungen wie das Bediener-Assistenz-System „intelliGuide“ zusätzliche Fläche.

Der Betriebsratsvorsitzende am Standort Holzbronn, Armin Auer, sieht in der Hallenerweiterung ein klares Ja zum Standort und wertet sie als positives Signal für die Zukunft. Man erkenne die Leistungen in Holzbronn an und sehe weiteres Potenzial.  

Weitere Investitionen geplant

Der neue Hallenkomplex ist Teil eines umfassenden Modernisierungs- und Erweiterungsprogramms am Standort Holzbronn. Vor Kurzem erst ist in neue Büroräume investiert worden. Sie wurden jüngst von der Leitung der Produktion, den Abteilungsleitern, dem Supply Chain Management, der Produktionsplanung sowie vom operativen Einkauf bezogen. Damit sitzen diese Abteilungen jetzt  näher an der Produktions- und Montagehalle und können so viel effizienter zusammenarbeiten.

Nach dem neuen Hallenschiff folgt im nächsten Schritt der Bau eines neuen Empfangsgebäudes mit weiteren Büroräumen. Auch eine Sanitäreinheit  für die übernachtenden Lkw-Fahrer ist vorgesehen. Die Fertigstellung dieses Bauabschnitts ist für September geplant.

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