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Benefizlauf Steps for Life

Gemeinsam für Albanien

  • WEINMANN Holzhausbau, Benefizlauf Steps for Life

    Scheckübergabe für Steps for Life (von links): M.-A. Kaiser, S. Nau, M. Grimberg, J. Brenner, J. Zecha und T. Failenschmid, vorne S. Failenschmid

Ein Artikel der Südwestpresse vom 26. Juni 2017.
Redakteur: mek, GEA Reutlingen

 

"Großzügig aufgestockt" haben die vier Hauptsponsoren ihren Betrag für die zurückgelegten 5 860 Kilometer beim Benefiz-Lauf Steps for Life. Zwei Euro pro Kilometer waren vereinbart, die Summe auf den Schecks machte insgesamt 13 200 Euro aus. Mehr als zufrieden äußerten sich darüber die Vertreter der beiden Veranstalter, des Sportverein Würtingens und des St. Johanner Vereins "Helfen in Partnerschaft" (HiP) bei der Übergabe.
"Diese zwei Euro für jeden gelaufenen Kilometer fließen zu hundert Prozent ins Jahresprojekt 2017 Arbeit und Bildung für die Zukunft Albaniens", bestätigte HiP-Vorsitzender Thomas Failenschmid. In diesem ärmsten europäischen Staat liege die Arbeitslosigkeit über 20 Prozent, das Durchschnittseinkommen bei 150 Euro im Monat. Auch bei diesem aktuellen Vorhaben werden solche Erfolge angestrebt wie bei denen in den vergangen zwei Jahren - der Verwirklichung eines Bildungszentrum in Paraguay und eines Brunnenbaus in der Turkanregion in Kenia.
"So ein Lauf ist ohne Sponsoren nicht möglich", versicherte Susanne Nau vom SV Würtingen. Man habe gehofft und gebangt und am Ende in den Unternehmen Aliud Pharma, Matter und WEINMANN sowie in der Volksbank Ermstal-Alb die Partner für die zwölfte Staffel gewonnen. "Wir sind nächstes Jahr auch dabei und wir wollen aufs Treppchen", gab Marc-Aurel Kaiser von der Firma WEINMANN zu verstehen. Ein Team aus Kollegen habe beim Lauf mitgemacht - und es habe für sie was gebracht. 
"Es zahlt sich dabei mehr aus als nur der Scheck", bestätigte Marion Grimberg, Leitende Privatkundenberaterin der Würtinger Volksbankfiliale. Einige ihrer Mitarbeiter haben die Rundstrecke im Nordic-Walking-Stil bewältigt. "Man lernt die Kollegen von einer ganz anderen Seite kennen", ergänzte Nau. Es zähle nicht, wer der Schnellste ist, sondern dass der Kollege auch mitmache. "Nicht die Zeitnahme ist wichtig, entscheidend ist die Freude am Laufen."
Die Atmosphäre sei toll gewesen und unterm Strich müsse alles passen für die Jüngsten mit zwei Jahren ebenso wie für die ältesten Teilnehmer mit 82, so Susanne Nau. Natürlich freut sich der Verein auch auf gute Sportler, denn Würtingen wolle als Sportzentrum wahrgenommen werden. Inzwischen sei Steps for Life ein etabliertes Event in der Gemeinde, für das dieses Jahr 664 motivierte Läufer auf die Strecke gingen und sich rund 130 Helfer engagierten.

 

Quelle Bildmaterial: BIMEK, GEA Reutlingen

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