|   Schopfloch

HOMAG Group mit Effizienz- und Strukturmaßnahmen, Prognoseänderung

Schopfloch, 6. November 2019. Der Vorstand der HOMAG Group AG hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats heute beschlossen, mit einem Maßnahmenpaket deutliche Effizienzsteigerungen einzuleiten.

Das Paket ist mit Einmalaufwendungen in Höhe von 40 Mio. € verbunden, davon werden rund 37 Mio. € im Jahr 2019 anfallen. Die Maßnahmen sollen spätestens ab 2021 jährliche Einsparungen von rund 15 Mio. € erbringen. Unter anderem wird die HOMAG Group ihre Produktion in Hemmoor (Niedersachsen) zum 31.12.2020 stilllegen und weitere Personalanpassungen an anderen inländischen Standorten vornehmen. Insgesamt sollen bis Ende 2020 rund 350 von deutschlandweit 4.100 Stellen entfallen. Damit begegnet die HOMAG Group aktiv den strukturellen Überkapazitäten im Inland und trägt dem Ausbau von Kapazitäten in den Wachstumsmärkten Rechnung. In den Vorjahren konnte das Unternehmen die inländischen Kapazitäten voll auslasten, da die Nachfrage aus der Möbelindustrie außerordentlich stark war. Derzeit verzeichnet die HOMAG Group aber eine geringere Nachfrage, die auch 2020 anhalten dürfte. Daher wird das Maßnahmenpaket, zu dem auch die Zusammenlegung der Geschäftsfelder Systems und Automation gehört, nun umgesetzt. Aktuell entfallen 63 % der Belegschaft auf Deutschland, während 80 % des Umsatzes im Ausland erwirtschaftet werden.

Durch die mit den beschriebenen Maßnahmen verbundenen Einmalaufwendungen wird sich das Ergebnis nach Steuern und vor Ergebnisabführung der HOMAG Group AG für 2019 im einstellig positiven Millionen-Euro-Bereich bewegen. Bislang hat die HOMAG Group AG ein Ergebnis nach Steuern und vor Ergebnisabführung zwischen 42 und 46 Mio. € prognostiziert.

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