14.02.2020   |   Oberhausen   |   Deutschland

Schnellere Lieferzeiten: Neue CNC-Bearbeitungszentren machen es möglich

Wiemer Einrichtungen setzt auf modernste Technologie und produziert lückenlos mit HOMAG Maschinen. Das Ergebnis: kurze Materialwege, optimierte Abläufe, gesteigerte Effizienz.

Das alle unsere Maschine aus dem Hause HOMAG kommen hat zwei wichtige Vorteile: Die Bedienung und Steuerung aller Maschinen ist einheitlich und die Software-Programme passen zusammen.

Olaf Wiemer, Inhaber Wiemer Einrichtungen GmbH

In Oberhausen zwischen Rhein und Ruhr sitzt das Unternehmen Wiemer Einrichtungen mit seinen 40 Mitarbeitern. Das Spezialgebiet: Apothekeneinrichtungen, Ausstattung von Arztpraxen und Gewerbeeinrichtungen. Dabei liefert das nordrhein-westfälische Unternehmen die gesamte Bandbreite vom Bürostuhl über die Laden-Einrichtung bis zur Elektroinstallation. Mit 30 Jahren Erfahrung im Ladenbau hat sich Wiemer als einer der größten deutschen Hersteller für Apotheken einen Namen gemacht.

Auf den ersten Blick erscheint das Unternehmensgebäude unweit der Emscher und des Rhein-Herne-Kanals sehr unscheinbar. Betritt man den Eingangsbereich findet man sich allerdings in einer riesigen Apotheke wieder: Verkaufstresen, Regale mit Medikamenten, Kassen, Beleuchtung. Und das alles in mehrfacher, sehr individueller Ausführung. Zwei Etagen und 300 m² groß ist der Ausstellungsraum von Wiemer, in welchem die kreativen Ideen und Lösungen für den Apothekenbau präsentiert werden.

Mit Stolz präsentieren die beiden Inhaber Olaf Wiemer und Sebastian Rettig die umfangreichen Leistungen ihres Unternehmens: „Wir liefern alles vom Anfang bis zum Ende und darüber hinaus,“ so Sebastian Rettig. Damit meint er alle Phasen der Entstehung einer Apotheke: vom ersten Besuch auf der Baustelle, über das Projektmanagement, die Materialauswahl, Fertigung der Einrichtung, bei Bedarf den Umbau am Gebäude und die finale Montage der produzierten Möbel vor Ort.

„Die Einrichtung der Apotheken hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Weg von den klassischen Schubkastenlösungen, hin zu vollautomatischen Warenlagern,“ berichtet Rettig. Doch Wiemer Einrichtungen setzt genau auf diesen Trend und ermöglicht – auf die örtlichen Gegebenheiten angepasste – Individualität.

Die Auftragserfassung und Projektplanung erfolgt dabei im hauseigenen Architekturbüro. „Mit der 2- und 3-dimensionalen Visualisierung der Inneneinrichtung wollen wir unseren Kunden die bestmögliche Grundlage für ihre Entscheidung geben,“ so Wiemer. Zusammen mit den originalen Oberflächentexturen für Wände, den Böden, der Lichtarchitektur und konstruierten Möbel ergibt sich ein exaktes Bild der zukünftigen Apotheke.

Um einen gesamten Ladenbau unter einem Dach organisieren zu können, setzt die Firma Wiemer auf wichtige Partnerunternehmen. Unter der Leitung von Wiemer spielen die einzelnen Gewerbe perfekt zusammen: Elektro-, Sanitär-, Heizungsinstallationen, Arbeiten am Mauerwerk, Bodenverlegung und Malerarbeiten, Trockenbau oder Schlosserei.

Produktion auf dem neusten Stand der Technik

Die Mitarbeiter in der 1.600 m² großen Möbelproduktion widmen sich vollumfänglich den Wünschen der Kunden.

„Als erstes hatten wir eine Plattenaufteilsäge von HOLZMA. Die hat uns so überzeugt, dass wir dann komplett zu HOMAG gewechselt sind“, sagt Olaf Wiemer. Seither besteht der gesamte Maschinenpark lückenlos aus HOMAG Maschinen. „Das alle unsere Maschine aus dem Hause HOMAG kommen hat zwei wichtige Vorteile: Die Bedienung und Steuerung aller Maschinen ist einheitlich und die Software-Programme passen zusammen.“

Mit der Anschaffung der Plattenaufteilsäge SAWTEQ B-300 (früher: HPL 300), ausgestattet mit Hubtisch und automatischer Beschickung, vor rund fünf Jahren konnte Wiemer die Menge an gesägten Platten signifikant erhöhen.

Um die Vielzahl der Plattenwerkstoffe noch kundenindividueller zu bearbeiten, entschied sich Wiemer vor zwei Jahren für eine neue Kantenanleimmaschine Kantenanleimmaschine EDGETEQ S-380 (früher KDF 860). Um weiterhin viele unterschiedliche Dekore einsetzen zu können ist für Wiemer wichtig: Der Leim muss einfach getauscht werden können. Mit zwei Leimstationen mit schnellem Wechsel und der zusätzlichen Vorheizstation werden täglich mehrere unterschiedliche Leim-Farben eingesetzt, und darüber hinaus zwischen PUR und EVA gewechselt.

Mit der Anschaffung der Kantenanleimmaschine wurde die gesamte Produktion neu organisiert. Das Ergebnis: verkürzte Materialwege, optimierte Abläufe und gesteigerte Effizienz.

Dadurch wurde schnell klar: „Unsere bestehende CNC Maschine war damals einfach zu langsam und immer der Engpass der Produktion,“ so Rettig. „Um die Lieferzeit für unsere neue CENTATEQ P-310 (früher BMG 310) zu überbrücken, haben wir uns zusätzlich für eine DRILLTEQ V-200 (früher BHX 055) entschieden, die sowohl bohren, als auch fräsen und nuten kann. Damit können wir unsere CNC Maschine auch jetzt noch entlasten und unseren Kunden noch schnellere Lieferzeiten garantieren.“

Seit die 33. CENTATEQ P-310 vom „Band gerollt“ ist, produziert Wiemer noch flexibler. So können große Werkstücke auch in Freiformen gefräst, gebohrt und genutet werden. Das integrierte CAM-Plugin ermöglicht, dass 3D Teile und Schrägen einfach programmiert und direkt an der Maschine umgesetzt werden. „Mit der CNC von HOMAG haben wir die Möglichkeit noch individuellere Möbel für unsere Kunden herzustellen – mehr Technik und trotzdem unsere Liebe zum Handwerk nicht verlieren,“ so Wiemer. Die Maschinensteuerung mit LED-System erlaubt darüber hinaus ein schnelles und sicheres Positionieren für Konsolen und Spannelemente.

Um den Kunden immer die neusten Fertigungslösungen bieten zu können, ersetzt Wiemer den Maschinenpark alle sechs Jahre. Um dabei optimal beraten zu sein, arbeitet HOMAG eng mit dem Vertriebspartner Maschinen Kaul aus Düsseldorf zusammen. „Wir betreuen Wiemer seit über 6 Jahren. Dadurch ist ein vertrauensvolles und freundschaftliches Verhältnis entstanden, was mir sehr wichtig ist,“ so Marc Flöth, Kundenbetreuer bei Maschinen Kaul. Kaul übernimmt dabei als Schnittstelle zwischen HOMAG und Wiemer die Schulung der Maschinenbedienung, unterstützt bei der Instandhaltung und ist Ansprechpartner für den After-Sales.

Kundenzufriedenheit schlägt Lagerkosten

Bei allen Projekten steht für Wiemer die Kundenzufriedenheit an erster Stelle. Verwendete Dekore werden beispielsweise bis zu 10 Jahren auf Lager gehalten. Dadurch sind Reparaturarbeiten an bereits realisierten Apotheken zum Beispiel auf Grund von Wasserschäden schnell umsetzbar.

Und dabei spielt neben der Qualität der durchgeführten Arbeiten, auch die Termin- und Liefertreue eine wichtige Rolle. Da der Umbau einer Apotheke meist mit einer Übergangslösung verbunden ist, sind abgestimmte Terminplanungen noch wichtiger einzuhalten. „Ein Umbau einer Apotheke darf maximal vier Wochen dauern“, sagt Olaf Wiemer. „Um dem Apotheker diese Überganszeit so erträglich wie möglich zu machen, bieten wir die mobile Apotheke an.“ Die individuellen Container-Apotheken können je nach Bedarf angepasst werden – in der Größe und Ausstattung von Verkaufsraum bis eingerichtetem Labor.

Nicht selten steigen in der Übergangsphase sogar die Umsätze, da die Neugier siegt. „Die Kunden wollen sehen wie der Umbau abläuft und auch die mobile Apotheke lockt immer wieder Kundschaft an“, ergänzt Sebastian Rettig. „Da nehmen die Kunden eine gewisse Improvisation sehr gerne in Kauf.“

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In Oberhausen zwischen Rhein und Ruhr sitzt das Unternehmen Wiemer Einrichtungen mit seinen 40 Mitarbeitern. Spezialgebiet: Apothekeneinrichtungen, Ausstattung von Arztpraxen und Gewerbeeinrichtungen. Mit 30 Jahren Erfahrung im Ladenbau hat sich Wiemer als einer der größten deutschen Hersteller für Apotheken einen Namen gemacht.

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