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WEINMANN - Think global, live local

WEINMANN Holzbausystemtechnik in Lonsingen ist weltweit engagiert - Lost in Lonsingen? Von wegen! Als Fremder hat man zunächst den Eindruck, nach dem Ortsschild ist gleich wieder Sense. Doch so weit kommen wir gar nicht. Direkt am Eingang des kleinen Sankt Johanner Teilorts befindet sich eine Firma, über deren Größe und Dimension man erst mal staunt.

  • WEINMANN Holzbearbeitung, Abbundmaschinen, Fertighaus

    Wurzeln auf der Alb: WEINMANN Holzbausystemtechnik in Sankt Johann-Lonsingen.

  • WEINMANN Holzbearbeitung, Fertighaus, Abbundmaschinen, Selbstbautisch

    Hochautomatisierte Fertigungsanlagen werden in St. Johann entwickelt.

  • WEINMANN Holzbearbeitung, Fertighaus, Abbundmaschinen, Selbstbautisch

    Fertigungslinie mit integriertem Roboter für das vollautomatische Herstellen von Riegelwerken.

Ein Artikel des Reutlinger General-Anzeiger vom 17. November 2017.
Hier gelangen Sie zur Online-Version.
Redakteur: Christine Knauer

 

Sie hat sich in ihrem speziellen Produkt-Bereich zum Weltmarktführer hochgearbeitet: Die WEINMANN Holzbausytemtechnik GmbH in der Forchenstraße 50 stellt Maschinen für die Holzbearbeitung her, die überwiegend von Zimmereibetrieben und Fertighausherstellern genutzt werden. Derzeit arbeiten 127 Mitarbeiter am Standort in Lonsingen, das gerade mal 630 Einwohner zählt. Dem automatisierten Holzrahmenbau gehört die Zukunft, und das haben die „Weinmänner“ wie einer der Geschäftsführer, Sven Schempp, sich und seine Belegschaft schon mal augenzwinkernd nennt, erkannt. Und trotz eines gewissen „schwäbischen Bescheidenheitssyndroms“ kann das Unternehmen von sich behaupten, mit seinen Produkten in so gut wie allen Ländern der Erde vertreten zu sein. 

Wurzeln auf der Alb

Das von Sven Schempp und Hansbert Ott geführte Unternehmen versteht sich als noch recht unbekannter „hidden champion“, respektive Weltmarktführer. Das sah nicht immer so aus. Im Zuge der allgemeinen Wirtschaftskrise hatte das Unternehmen vor rund zehn Jahren auch ein Tief zu verkraften – bis der „turnaround“ im Jahr 2015 erfolgte und der Wachstumspfad weiter beschritten werden konnte. 

Trotz der Wurzeln auf der Schwäbischen Alb – WEINMANN wurde 1985 als kleines Konstruktionsbüro gegründet – ist das Unternehmen heute betont global aufgestellt. Im Hintergrund steht nämlich seit 1998 die HOMAG Group in Schopfloch (Landkreis Freudenstadt), weltweit führender Hersteller von Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie sowie das Handwerk. Ihr gehören rund drei viertel der Anteile der WEINMANN GmbH. Sie stellt natürlich entsprechende Vertriebs- und Servicenetzwerke bereit und profitiert im Gegenzug von einer thematischen Ergänzung ihrer Themenschwerpunkte innerhalb der Gruppe. 2014 übernahm der Stuttgarter Dürr-Konzern die Mehrheit an HOMAG. 

Benefits im Betrieb

Ob sogenannte Abbund-Maschinen, die in jeder Zimmerei stehen oder Elemente wie Wände, Dächer und Decken für die Fertigung kompletter Holzhäuser – gut 40 Prozent aller Fertighaushersteller weltweit arbeiten mit Maschinen von WEINMANN. Der Jahresnettoumsatz des Unternehmens liegt aktuell bei über 30 Millionen Euro.

„Wir möchten unsere Attraktivität als Arbeitgeber steigern“, betont Sven Schempp und fügt hinzu: „Wir suchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aktuell sogar 15 Beschäftigte in den unterschiedlichsten Funktionsbereichen.“ Allein sechs Stellen könnten sofort in der Entwicklungsabteilung besetzt werden. Fünf neue Kollegen werden im Bereich After Sales gesucht und auch die Bereiche Projektierung sowie Produktion (beispielsweise Elektroniker) sollen verstärkt werden.

Die etwas abgeschiedene Lage der Firma sieht die Geschäftsführung absolut nicht als Manko für künftige neue Mitarbeiter. Erstens beträgt die Entfernung nach Reutlingen nur rund 20 Kilometer und zweitens würden heute viele Menschen auch die Nachteile erkennen, in Ballungszentren arbeiten zu müssen. Ein „Think global, live local“ hat schließlich auch was.

Im Betrieb werden zudem einige „Benefits“ gewährt, wie Geschäftsführer Sven Schempp berichtet: Home-Office, wo es geht und passt, flexible Arbeitszeiten, Teilzeitbeschäftigung und regelmäßige Fortbildung – auch im Blick auf Weiterbildung vermag eine Gruppe wie die Homag natürlich einiges mehr zu bieten und zu stemmen, als ein ganz auf sich gestellter, mittelständischer Betrieb.

Eine Erfolgsbeteiligung aller Mitarbeiter kommt hinzu. Sprich: Alle bekommen ein angemessenes Extra-Stück vom Gewinn der Firma ab, wenn es der Firma gut geht.

 

Quelle Bildmaterial: WEINMANN Holzbausystemtechnik GmbH

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