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Von Bettenhausen bis Katmandu: HOMAG Cares hilft Kindern in nah und fern

Auf dem HOMAG Treff wird auf den Holzbearbeitungsmaschinen fleißig produziert – Möbel und Musterteile in allen Formen und Farben. Wenn man dann die Vorführteile noch zu einem guten Zweck verkaufen kann, schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. So macht das auch der Schopflocher Maschinenhersteller seit vielen Jahren und spendete jetzt den Erlös der Teile im Rahmen von HOMAG Cares – eine Summe von 6.000 Euro.

Kleine Kindersitzecken, praktische Sitzhocker aus Massivholz oder Regale in Form von Eisbären – diese Vorführteile kamen bei den Besuchern des HOMAG Treff im September besonders gut an. Fast alle Vorführteile waren ausverkauft. Der Gesamtbetrag von 6.000 Euro wurde auf zwei Projekte für Kinder aufgeteilt – nach nah und fern, ins Glatttal und nach Nepal.

Über einen Scheck von 3.000 Euro freute sich besonders Melanie Alt, Vorsitzende des Fördervereins des Glatttal-Freibads in Bettenhausen. Der Scheck wurde für ein aufblasbares Wasserspielgerät für den Nichtschwimmerbereich eingesetzt. „Immer weniger Kinder können heutzutage Schwimmen. Im Schnitt ist es sogar nur eins von fünf Kindern und die Zahl scheint weiter zu sinken. Es ist uns einfach sehr wichtig, dass die Kinder schwimmen lernen und sich mit dem Wasser vertraut machen können“, erklärt Alt.

Das ist mit dem neuen Wasserspielgerät ein Leichtes. Für den kommenden Sommer sind damit spezielle Kinder-Spaßbadetage geplant, bei denen die Kleinen voll auf ihre Kosten kommen. Auch die bisher bekannten Familienveranstaltungen – wie beispielsweise das Vollmondschwimmen sollen weiterhin durchgeführt und sogar noch weiter ausgebaut werden. Die Anregung, die HOMAG Cares Spende ins Glatttal zu lenken, kam von HOMAG Service-Mitarbeiter Joachim Groß. Er ist seit vielen Jahren ehrenamtlich im DLRG und auch im Freibad Glatttal als Rettungsschwimmer tätig.

Ebenfalls aus den eigenen Reihen kam der Wunsch, eine Bergschule in Nepal zu unterstützen. HOMAG-Mitarbeiter Ralf Schneiderhan hegte schon immer den Traum zum Basislager des Mount Everest auf 5400 Metern aufzusteigen und reiste dazu nach Nepal. Vor dem Aufstieg ins Gebirge lernte er in einer kleinen Pension in Katmandu einen Einheimischen namens Buddhi kennen. Dieser hatte es sich zur Aufgabe gemacht eine Schule in einem rund 100 km entfernt gelegenen Bergdorf zu erbauen – mit Erfolg. Trotz fehlender Infrastruktur, Straßen oder Transportmittel bot das neue Gebäude Platz für den Unterricht mit 80 Kindern – und für diese Kinder bedeutet das eine große Chance, denn in Nepal ist Schulbildung nicht selbstverständlich.

Bis zu den starken Erdbeben am Mount Everest im Jahr 2015 wurde dort fleißig gelernt – dann stürzten die Außenwände der Schule ein und das Gebäude wurde vollkommen unbrauchbar.
Bei Freunden und Bekannten startete Schneiderhan sofort einen Spendenaufruf, um den Wiederaufbau der Schule zu unterstützen. Dazu kamen die 3.000 Euro von HOMAG Cares gerade richtig.

„Wichtig ist uns, dass das Geld direkt dort ankommt, wo es gebraucht wird“, so Ulrich Schmitz, Geschäftsführer bei HOMAG. „Und das ist hier zu 100 % der Fall. Wir freuen uns, dass das Geld bei beiden Projekten in solche guten Hände kommt und damit tolle Sachen für die Kinder in der Region, aber auch in fernen Ländern wie in Nepal gemacht werden.“

Info:
Für die HOMAG Group gehört das soziale Engagement zur Unternehmenskultur. So ist die Initiative HOMAG Cares seit vielen Jahren Bestandteil von Messen und Veranstaltungen – über den ganzen Globus verteilt und immer mit der Unterstützung karitativer Einrichtungen im Vordergrund. Der Grundstein der Idee entstand 2008 in Indien – dort wurden über 200 Möbelstücke auf Messen mit HOMAG Maschinen an Schulen gespendet. Die jüngste Spende nach der LIGNA 2015 ging an „Die TREPPE“ Freudenstädter psychosoziale Hilfsgemeinschaft e.V. – ein gemeinnütziger Verein, der das Ziel verfolgt, Hilfsangebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Abhängigkeitserkrankungen zu schaffen.

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