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Möbelverkauf für einen guten Zweck – HOMAG Cares

Musterteile für einen guten Zweck: Sitzhocker aus Massivholz, Puppen-Schaukelstühle, Sandkästen und Regale in allen Formen und Farben – diese Teile wurden auf der diesjährigen LIGNA (Weltleitmesse für die holzbearbeitende Industrie und das Handwerk) bei den Maschinenvorführungen produziert – und anschließend an die Besucher verkauft. Unter der Initiative „HOMAG Cares“ ging der Erlös an „Die Treppe“ in Freudenstadt.

Über einen Scheck von 1.500 Euro freute sich besonders Sonja Baur, die die Spende als Geschäftsführerin entgegen nahm. „Spenden bekommen wir leider selten – wir sind vor allem auf die Unterstützung des Landkreises und die Pflegesätze angewiesen. Dabei wird die Zahl der zu betreuenden Klienten immer größer.“

Zu den Klienten zählen vor allem Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen oder psychischen Erkrankungen, zu deren Ursachen heute häufig auch das Burn-Out-Syndrom gehört, das immer mehr jüngere Menschen – zum Teil sogar schon unter 30 Jahren – betrifft. „Die Treppe“ hat es sich zum Ziel gesetzt, für diese Menschen Hilfsangebote zu schaffen, sie sozialtherapeutisch zu begleiten und in die Gesellschaft einzugliedern, damit wieder ein normales, selbstständiges Leben möglich ist. Dabei ist die „Die Treppe“ als autonome Organisation, die nicht einem Großkonzern zugehörig ist, in Baden-Württemberg einzigartig.

Jüngstes Projekt des bereits 1978 gegründeten Vereins war der Neubau einer sozialtherapeutischen Einrichtung im letzten Jahr zur stationären Betreuung in Freudenstadt – ganz in der Nähe des Kreiskrankenhauses, mit dem der Verein eng zusammenarbeitet.
Insgesamt kümmern sich täglich 37 Mitarbeiter um die stationäre, aber auch um die ambulante Betreuung der Patienten. Zusätzlich ist eine Werkstatt integriert, in der die Menschen durch verschiedenste Aufgaben – als wichtige Faktoren im normalen Alltag – wieder Kraft schöpfen können.

Auch wenn die Anzahl der Erkrankten in den letzten Jahren stetig gestiegen ist, ist die Problematik und die Gefahr der Erkrankungen noch immer nicht überall im Bewusstsein der Menschen präsent. Vor diesem Hintergrund freute sich auch Theo Blum, Mitglied des Vorstands, über den Scheck von HOMAG: „Es freut uns sehr, dass Sie bei der Auswahl der Institution an uns gedacht haben. Es sollte noch viel mehr Unternehmen im Umkreis geben, die regionale, soziale Einrichtungen unterstützen.“
Übergeben wurde die Spende von Ulrich Schmitz, Geschäftsführer der HOMAG GmbH. „Wir freuen uns, dass wir mit unserer Spende einen Beitrag zu der engagierten Arbeit der Hilfsgemeinschaft leisten können. Solche Erkrankungen können jeden von uns treffen – umso wichtiger ist es, dass man den Menschen eine Hilfestellung gibt, um wieder in ein möglichst normales und positives Leben zurückzufinden.“

Mit dem gespendeten Geld möchte „Die Treppe“ den Garten und Außenbereich des Neubaus in Freudenstadt ausstatten. Geplant sind beispielsweise gemütliche Sitzgruppen und ein neuer Grill, mit dem sich entspannte Stunden in schöner Gesellschaft erleben lassen – was auch eine kleine Stufe auf der „Treppe“ zurück in ein gesundes Leben sein kann.
 
Info:
„Die TREPPE“ Freudenstädter psychosoziale Hilfsgemeinschaft e.V. wurde 1978 als gemeinnütziger Verein durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Psychiatrischen Abteilung am Kreiskrankenhaus Freudenstadt und interessierten Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises Freudenstadt gegründet. Verfolgt wird das Ziel, Hilfsangebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Abhängigkeitserkrankungen zu schaffen.

Für die HOMAG Group ist das soziale Engagement ein Bestandteil der Unternehmenskultur. So ist die Initiative HOMAG Cares seit vielen Jahren Bestandteil von Messen und Veranstaltungen – über den ganzen Globus verteilt und immer mit der Unterstützung karitativer Einrichtungen im Vordergrund. Der Grundstein der Idee entstand 2008 in Indien – dort wurden über 200 Möbelstücke auf Messen mit HOMAG Maschinen an Schulen gespendet. Doch auch in anderen Ländern weltweit ist dieses Thema präsent und Menschen benötigen Hilfe. Bei der diesjährigen Messe in Brasilien ging ein Scheck an eine Einrichtung, die vor Ort Entwicklungshilfe leistet. Nach der Messe Basel im September ging der Erlös der Vorführteile an die „Schweizerische Stiftung für das cerebral gelähmte Kind“.

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