HOMAG Group kann Ergebnis deutlich verbessern

Operatives EBITDA steigt im 3. Quartal 2012 um 25 Prozent | Umsatzprognose für 2012 leicht erhöht

in Mio. EuroQ3 2012 Q3 2011Veränderung 
Auftragseingang 124,9129,0-3,2%
Umsatz 195,5204,6-4,4% 
Operatives EBITDA 21,517,1+25,1%
EBT 9,96,0+64,1%
Periodenergebnis
(nach Anteilen ohne beherrschenden Einfluss)
 5,72,7+106,8%

Die HOMAG Group, der weltweit führende Hersteller von Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie und das Handwerk, hat sich im 3. Quartal 2012 bei Umsatz und Auftragseingang besser entwickelt als die Branche und konnte zudem ihr Ergebnis deutlich steigern. Während der Auftragseingang der deutschen Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen zwischen Juli und September insgesamt  um 10 Prozent zurückging, lag der Auftragseingang in der HOMAG Group mit 124,9 Mio. Euro nur um 3,2 Prozent unter Vorjahr (129,0 Mio. Euro). Der Vorsitzende des Vorstands, Dr. Markus Flik, bewertet diese Auftragslage insbesondere vor dem Hintergrund des konsequenten Ertragsmanagements positiv. „Wir sehen dies als Zeichen des großen Vertrauens der Kunden in unsere Produkte. Wir konnten diesen Auftragseingang erzielen, obwohl wir bei der Akquisition von Projekten hohes Augenmerk auf die Marge legen.“

Der Umsatz hat sich im 3. Quartal 2012 leicht auf 195,5 Mio. Euro (Vj.: 204,6 Mio. Euro) verringert. Bereinigt man den Umsatz jeweils um den Anteil aus dem Großprojekt Mekran, ergibt sich eine Steigerung um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 

Die Ergebniszahlen der HOMAG Group haben sich im Berichtsquartal deutlich verbessert. Finanzvorstand Hans-Dieter Schumacher sieht darin einen Beleg für die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen zur operativen Leistungssteigerung auch in einem schwierigen Marktumfeld. So ist das operative EBITDA vor Aufwand aus der Mitarbeiterbeteiligung und vor dem außerordentlichen Aufwand um rund 25 Prozent auf 21,5 Mio. Euro (Vj.: 17,1 Mio. Euro) gestiegen. Dies entspricht einer operativen EBITDA-Marge von 11,0 Prozent (Vj.: 8,4 Prozent). Das EBT nach Aufwand aus der Mitarbeiterbeteiligung und nach dem außerordentlichen Aufwand hat sich um rund 64 Prozent auf 9,9 Mio. Euro (Vj.: 6,0 Mio. Euro) verbessert. Mehr als verdoppelt hat sich das Periodenergebnis nach Anteilen ohne beherrschenden Einfluss und liegt bei 5,7 Mio. Euro (Vj.: 2,7 Mio. Euro), woraus sich ein Ergebnis je Aktie in Höhe von 0,36 Euro (Vj.: 0,17 Euro) ergibt.

Die Mitarbeiterzahl hat sich in der HOMAG Group in erster Linie bedingt durch die weitere Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen bei mehreren Tochtergesellschaften zum 30. September 2012 auf 5.085 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vj.: 5.147 Mitarbeiter) verringert.

1. bis 3. Quartal 2012
In den ersten neun Monaten 2012 hat sich der Umsatz der HOMAG Group leicht auf 571,5 Mio. Euro (Vj.: 578,9 Mio. Euro) reduziert. Bereinigt man den Umsatz jeweils um den Anteil aus dem Großprojekt Mekran, ergibt sich eine Steigerung auf 561,8 Mio. Euro (Vj.: 553,9 Mio. Euro). Der Auftragseingang hat sich im Berichtszeitraum auf 452,1 Mio. EUR (Vj.: 468,1 Mio. EUR) verringert. Deutlich verbessert hat sich zwischen Januar und September 2012 hingegen die Ertragslage in der HOMAG Group. Das operative EBITDA vor Aufwand aus der Mitarbeiterbeteiligung und vor dem außerordentlichen Aufwand stieg auf 52,4 Mio. Euro (Vj.: 45,7 Mio. Euro). Nach Aufwand aus der Mitarbeiterbeteiligung und nach dem außerordentlichen Aufwand erhöhte sich das EBT auf 18,2 Mio. Euro (Vj.: 11,0 Mio. Euro). Etwas mehr als verdoppelt hat sich das Periodenergebnis nach Anteilen ohne beherrschenden Einfluss auf 8,7 Mio. Euro (Vj.: 4,3 Mio. Euro) und führt zu einem Ergebnis je Aktie von 0,55 Euro (Vj.: 0,27 Euro).

Ausblick
Der Vorstand der HOMAG Group geht nun davon aus, seine bisherige Umsatzprognose für 2012 etwas zu übertreffen und will mehr als 750 Mio. Euro erreichen. Beim operativen EBITDA vor dem Aufwand aus Mitarbeiterbeteiligung und vor dem außerordentlichen Aufwand wird unverändert mit 65 Mio. Euro gerechnet. Der Jahresüberschuss soll bei über 5 Mio. Euro liegen. Beim Auftragseingang bekommt die HOMAG Group die gestiegene Verunsicherung und die damit einhergehende Investitionszurückhaltung zu spüren. „Dennoch wollen wir weiterhin in etwa das Niveau des Vorjahres erreichen, auch wenn wir wissen, dass dieses Ziel aus heutiger Sicht ambitioniert erscheint“, erklärt der Vorsitzende des Vorstands Flik.

Für das kommende Jahr 2013 prognostiziert die HOMAG Group einen Auftragseingang auf oder leicht über dem Niveau von 2011 und einen Umsatz von rund 800 Mio. Euro. Aufgrund der Wirkung der Restrukturierungs- und Kostenmaßnahmen wird das operative EBITDA bei mindestens 70 Mio. Euro und der Jahresüberschuss bei mindestens 10 Mio. Euro erwartet. Diese Prognosen sind nur unter der Voraussetzung gültig, dass es zu keinen größeren Verwerfungen in der Weltwirtschaft kommt.

 

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