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Holz-Industrie 4.0 – Innovationssymposium 2018

Die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald lud am 17. und 18. Januar 2018 gemeinsam mit der Hochschule Pforzheim zum Innovationssymposium ein. „Holz-Industrie 4.0“ lautete das Thema, um dass es sich in diesen Tagen in den Hallen des Hochschul-Campus drehte.

Das Netzwerk RegioHOLZ der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald steht für die Vernetzung der Holz- und Möbelbranche mit Einrichtungen aus Forschung und Entwicklung. Im Fokus stehen anwendungsorientierte Lösungsansätze für konkrete Problemstellungen der Branche. Unter dem Stichwort „Holz-Industrie 4.0“ wurden Themen wie die „Digitale Transformation“, die „Vernetzte Fertigung“, „Ressourceneffizienz heute und in Zukunft“ und die „Fachkräftesicherung“ diskutiert. Ziel der Veranstaltung war es, Mitarbeiter der Holz- und Möbelindustrie mit Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen zu bringen, um einen Informationsaustausch zu den aktuellen Top-Themen zu ermöglichen.

Aus Sicht des Maschinenherstellers HOMAG referierte Ernst Esslinger (Director Methods/Tools Systems) und stellte HOMAG Lösungen für die komplette Wertschöpfungskette in der Möbelindustrie vor. Diese Lösungen sind breit gefächert und reichen von Werkzeugen zur Verkaufsunterstützung über die Datenaufbereitung, die umfassende Fertigungssteuerung und sämtliche notwendigen Maschinentechnologien bis zum Service. Seit der LIGNA 2017 ist auch das Ökosystem tapio, die offene und neutrale Plattform für die Holzindustrie, ein fester Bestandteil der „Holz-Industrie 4.0“.

Ergänzt wurde die Präsentation von Esslinger durch einen Vortrag von Peter Bitzer, dem Spezialisten für Industrie 4.0 beim Möbelhersteller erfi Ernst Fischer GmbH+Co.KG aus Freudenstadt. Bitzer beschrieb seine realen Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag bei der Umsetzung eines Industrie 4.0 Konzeptes bei erfi in den letzten beiden Jahren. Für Bitzer erwies es sich als sehr vorteilhaft, dass er das Gesamtprojekt aus Maschinen und Fertigungsleitsoftware aus einer Hand beziehen konnte. Das gesamte Projekt konnte so in kürzester Zeit umgesetzt werden und er wurde mit der Verbindung der einzelnen Schnittstellen nicht konfrontiert. Somit konnte er sich auf seine Aufgabe, das Anlegen der Daten für die neue Fertigung, voll konzentrieren.

Offensichtlich trafen die Themen exakt das Interesse der Teilnehmer – das zeigten die  zahlreichen Fragen und die rege Diskussion im Anschluss.

Weitere Informationen zum Thema „Holz-Industrie 4.0“ finden Sie unter: www.homag.com/digitalisierung

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