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Frontenfertigung: Wer die Wahl hat, hat die Qual

Auf der Industriemesse Hannover 1962 auf einem kleinen Messestand zeigte HOMAG die erste Kantenanleimmaschine der Welt. In Verbindung mit einem neuen Leim galt das Heiß-Kalt-Verfahren als Revolution, die sich weltweit durchgesetzt und den gesamten Markt – bis zur Herstellung der heutigen so genannten Nullfuge – verändert hat.

So ist man ständig auf der Suche nach noch besseren Maschinen und Technologien für die Holzbearbeitung – dazu gehört die Optimierung bestehender Produkte ebenso wie neue Wege zu gehen. Im Mittelpunkt steht dabei der Kunde und die Frage, inwieweit ein neues Produkt den Kunden voranbringt.

In Zeiten des individuellen Möbels und der steigenden Ansprüche der Endkunden nehmen Aspekte wie Optik, Design und Formen an Bedeutung zu. Auf der Seite der Hersteller spielen dort neben dem Ziel, eine hohe Qualität zu liefern aber auch Kostenaspekte eine entscheidende Rolle. Für jede Anforderung bietet HOMAG hier die passende Lösung.

Verfahren für jede Anforderung
Ob Kantenanleimen mit hauchdünner Leimfuge oder die perfekte Nullfuge mit airTec und laserTec – hier erzielt der Möbelproduzent mit HOMAG Technik eine perfekte Optik in der Bearbeitung von Ecken und Kanten und profitiert gleichzeitig von der großen Flexibilität bei der Auswahl der Materialien und Farben. Mit dem Postforming-Verfahren hingegen erhält der Anwender neben der ebenfalls perfekten Optik gleichzeitig eine optimale Funktionalität – insbesondere dort, wo es eines Schutzes vor mechanischen, thermischen oder chemischen Belastungen bedarf. Der Vorteil: Oberfläche und Kante der Platte sind von einem durchgehenden Laminat umgeben.
Wer MDF Platten verarbeiten möchte, findet bei HOMAG für die Laminatbodenfertigung, aber auch für die Fertigung von Möbel- und Küchenfronten und im Ladenbau viele Anwendungsmöglichkeiten, beispielsweise für hochwertige Profilverzierungen. MDF kann individuell mit Farben und Lacken behandelt werden, somit entsteht eine glatte, saubere Fläche mit profilierten Kanten oder Ausfräsungen.

Kantenvergüten statt MDF-Platten
Wer auf genau solche profilierten Kanten oder Ausfräsungen setzt, hatte sicher schon Diskussionen über den steigenden Kostendruck auf der Rohmaterialseite. HOMAG bietet hier das Verfahren zur Kantenvergütung bei Spanplatten. Auch hier ist es das Ziel, eine hochwertige und perfekte Kante zu erhalten, die widerstandsfähig gegen äußere Einflüsse ist.
Dabei gilt es, die „Schwachstelle“ der Spanplatte – die poröse Mittellage – zu eliminieren. Hier setzt HOMAG einen speziellen Füllstoff an der Schmalseite ein, der diese aushärtet. Dank hochwertiger Füllstoffe und den innovativen Auftragsverfahren ist dieses Kantenvergütungsverfahren auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten gesehen höchst interessante Lösung.

Einsatzgebiete sind:

  • Das Vergüten von Massivholzkanten, die dadurch schlag- und stossfester werden.
  • Das Vergüten von Kanten bei der Herstellung von Softformingprofilen, welche nachbearbeitungsfrei mit einer höheren Qualität gefertigt werden. Das Dekor wird dabei durch Dekorlack oder Transferfolie aufgebracht.
  • Einsparung durch den Einsatz der preiswerteren und statisch besseren Spanplatten anstelle von MDF-Platten.
  • Vergüten von Kanten bei Möbeln welche im Nassbereich eingesetzt werden, da ein Aufquellen der Spanplattenkante durch das wasserdichte verschließen mittels Kantenvergüten verhindert wird.
  • Herstellen von Membranpressteilen: Vergüten von Kanten bei Formteilen, welchen mit Membranpressen beschichtet werden.
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