Eine Erfolgsgeschichte: Das HOLZMA Power Concept

2007 führte HOLZMA das Power Concept ein. Mit einer separat verfahrbaren Spannzange lassen sich mehrere Streifen mit unterschiedlicher Queraufteilung zusammen ablängen. Bei Streifen mit gleicher Queraufteilung lässt sich das Power Concept mit dem Hauptprogrammschieber durch eine Verriegelung fest verbinden. Der Einsatz des Power Concepts erhöht den Materialdurchsatz deutlich. Inzwischen hat HOLZMA weltweit über 350 Sägen mit dieser Technologie verkauft – und es werden täglich mehr.

Ein Blick auf die Fakten zeigt: die Hälfte aller Sägenmodelle, für diese Zusatzausstattung zugelassen ist, werden heute mit dem Power Concept ausgestattet. 2012 wurden über 80% der HOLZMA Sägen mit Hubtischbeschickung (HPL Modelle) mit dem Power Concept ausgeliefert. Hinzu kommen weitere zahlreiche Power Concept Spanzangen in Winkelanlagen sowie in Einzelsägen.

Die Gründe für diesen Erfolg bringt HOLZMA Product Manager Martin Kress auf den Punkt: „Technisch war die Branche lange Zeit nur von einen Ziel getrieben: Tempo, Tempo, Tempo. Man hat allein über höhere Geschwindigkeiten versucht, den Materialdurchsatz zu erhöhen – so, als würde man versuchen, den Verkehr zu beschleunigen, indem man schnellere Autos auf die Straße bringt. Mit dem Power Concept sind wir dann entschlossen einen neuen Weg gegangen: hin zu kontinuierlichen Abläufen und fließenden Bearbeitungsprozessen.“

Dabei kommt es nicht nur auf die Abläufe in der Säge selbst an, sondern auch darauf, wie es vorne an und nach der Säge weitergeht, etwa die Weiterleitung der Teile zu den nächsten Bearbeitungsstationen. Denn das Power Concept allein bringt nicht den gewünschten Erfolg – wenn der Maschinenbediener den Luftkissentischbereich nicht rechtzeitig frei bekommt, muss die Säge auf den Bediener warten. Deshalb hat HOLZMA das Domino-System entwickelt – ein Baukasten-System mit individuell konfigurierbaren Technologien rund um den Zuschnitt.

Damit wird das Power Concept in ein bedarfsgerechtes Komplettsystem eingebettet, das für reibungslos fließende Prozesse sorgt – von der jeweils besten Beschicklösung über die Kennzeichnung der Teile beispielsweise durch eine automatische Etikettierung am Druckbalken bis hin zum Abstapeln etwa mit Hilfe der intelligenten Abstapelanzeige.

Zielgerichtet eingesetzt helfen diese und andere Domino-Technologien, die Wertschöpfung in der Produktion zu optimieren und Fehler zu vermeiden. Die Arbeit an der Säge wird deutlich effizienter, da die nicht wertschöpfenden Tätigkeiten weitgehend entfallen. So ist selbst die durch das Power Concept gesteigerte Sägenleistung leicht von nur einem Bediener zu bewerkstelligen. Die Kunden sparen jede Menge Zeit, senken die Kosten in der Produktion und erhöhen ihre Wettbewerbsfähigkeit.

„Bis sich neue Ideen im Markt durchsetzen“, so das Fazit von Martin Kress, „dauert es in der Regel immer eine gewisse Zeit. Beim Power Concept in Verbindung mit dem Domino-System brauchten wir jedoch alles andere als einen langen Atem. Der Vertrieb und unsere Kunden haben sofort verstanden, dass reibungslos durchgängige Abläufe der Schlüssel sind, um auch morgen noch wettbewerbsfähig zu sein. Das gilt für kleinere Betriebe ebenso wie für die Industrie.“ Erhältlich ist das Power Concept heute mit Ausnahme von Sägen des Typs Optimat für einen Großteil aller HOLZMA Sägen.

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