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Absolventen der Fachhochschule Rosenheim machen bei HOLZMA Karriere

Die Fachhochschule Rosenheim mit ihrem dualen Studienangebot ist eine international renommierte, weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannte Adresse. Zahlreiche Studierende aus dem In- und Ausland lassen sich hier Jahr für Jahr zu erstklassigen Ingenieuren ausbilden und werden als Absolventen von Unternehmen in aller Welt geschätzt, so auch von HOLZMA. Immer wieder starten junge Talente erfolgreich beim führenden Hersteller von Plattenaufteilsägen. Unter den hochqualifizierten HOLZMA Ingenieuren gibt es aktuell zwei, die ihr Studium an der Hochschule Rosenheim absolviert haben.

An der über 40-jährigen Erfolgsgeschichte von HOLZMA hatten und haben Absolventen der Hochschule Rosenheim immer wieder entscheidenden Anteil. So studierte bereits der Sohn des Firmengründers und spätere Geschäftsführer Detlef Jenkner Holztechnik an der renommierten Hochschule sowie anschließend Maschinenbau in Konstanz. Mit dem dabei erworbenen Wissen und großem unternehmerischen Geschick stellte er HOLZMA national wie international äußerst erfolgreich auf und etablierte das Unternehmen als Marktführer in vielen Ländern. Ein weiteres Beispiel ist der Rosenheim-Absolvent Dipl. Ing. (FH) Gerd Gesell. Als ehemaliger Verkaufsleiter verantwortete er die strategische Erschließung der Märkte in Asien, Australien und Neuseeland für die technisch anspruchsvollen Maschinen und Anlagen von HOLZMA und sicherte dem Unternehmen damit eine bis heute führende Position in diesen attraktiven Wachstumsmärkten. Eine enge und seit vielen Jahren sehr erfolgreiche Beziehung verbindet jedoch nicht nur HOLZMA, sondern die HOMAG Group als Ganzes mit der Hochschule Rosenheim. Dies belegen zahlreiche Absolventen, die nach erfolgreichem Studium ihre berufliche Heimat in Firmen der HOMAG Group gefunden haben – unter ihnen auch so prominente Persönlichkeiten wie Gerhard Schuler. Der HOMAG Gründer und langjährige Konzernchef engagiert sich bis heute als Ehrensenator der Hochschule Rosenheim und ist damit gewissermaßen erster Botschafter für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Hochschule und HOMAG Group.

Wie gut sie funktioniert, zeigt das Beispiel HOLZMA: Das Unternehmen beschäftigt heute wieder zwei führende Mitarbeiter, die ihr Studium an der Hochschule Rosenheim abgeschlossen haben: Rainer Gillich und Stefan Kunze. Beide arbeiten in der Abteilung Anlagen + Systeme, sind mit den größten Maschinen von HOLZMA sowie der HOMAG Group vertraut und profitieren bis heute von dem Wissen, das sie in ihrem breit angelegten Studium erworben haben. 

 

Nahtstelle zwischen Verkäufer und Kunde: Rainer Gillich

Als Projektingenieur ist Rainer Gillich der Mann für die Großprojekte von HOLZMA. Er betreut namhafte Kunden in aller Welt, die Technologien und Lösungen für ganze Produktionslinien benötigen. Projekte dieser Art laufen von der Planung bis zur Umsetzung oft über etliche Monate und erfordern eine enge Abstimmung mit dem Kunden sowie mit allen Partnern aus der HOMAG Group. Das ist Gillichs Profession, er agiert gewissermaßen als Nahtstelle und zentrale Wissensdrehscheibe zwischen Kunde und HOLZMA Verkaufsberater. „Die Verkäufer entwickeln gemeinsam mit den Kunden die Ideen und arbeiten die Planung aus“, erklärt Gillich. „Auf dieser Basis schließen sie den Vertrag mit dem Kunden. Von diesem Moment an übernehme ich die Verantwortung und die komplette Abwicklung.“ Entscheidende Aufgaben dabei: Termine im Griff haben, Finanzen kontrollieren, Kennzahlen prüfen und alle zugesagten Leistungen erbringen – von der Eigenfertigung bis hin zur Integration der Handelsware. Dass die Projektabwicklung ab Auftragserteilung durch „Spezialisten“ erfolgt, ist eine Besonderheit von HOLZMA. Die Vorteile: Der Verkäufer gewinnt freie Kapazitäten für die Kundenbetreuung und Gillich kann als Spezialist viel mehr Fachwissen in die Projektabwicklung einbringen. „Ich habe mein Know-How und meine Tools für den Projekterfolg. Das wichtigste Ziel sind dabei zufriedene Kunden.“

 

Das an der Hochschule Rosenheim erworbene Wissen ist ihm dabei eine große Hilfe. „Mein Studium war sehr breit und praxisnah angelegt“, erklärt Gillich und betont: „Wir bekamen grundlegendes Know-How in vielen Bereichen – von Betriebswirtschaft über Projektplanung und -management bis natürlich hin zum Maschinenbau selbst. Dieses Know-How vertieft man natürlich im Laufe der Jahre immer mehr und richtet es auf die Herausforderungen in der Praxis aus - genau das macht am Ende einen guten Projektingenieur aus.

Obwohl er sein Studium mit dem Abschluss „Ingenieur für Holztechnik (FH)“ bereits 1988 beendete, denkt Gillich oft und gerne an seine Rosenheimer Zeit zurück: „Ich hatte eine gute Ausbildung, zusammen mit vielen tollen Leuten in einer super Gegend – das Voralpenland ist traumhaft schön“, sagt Gillich. Eine Erfahrung, die offenbar viele Ehemalige teilen, denn: „Die Rosenheimer gehen nie verloren, die Branche ist klein, man sieht sich immer wieder. Auf Messen oder beim Kunden – da sind sie dann alle wieder beisammen“, so Gillich. Anders als die meisten seiner Kommilitonen im Fach Holztechnik wollte er nach dem Studium nicht direkt in die Möbelfertigung wechseln, sondern Technologien für diese Branche mitentwickeln und umsetzen. Deshalb startete er seine Karriere im Maschinenbau – zunächst bei einem Hersteller von Spezialbohrmaschinen, dann bei einem Anbieter von Kantenanleimmaschinen und Bearbeitungszentren, bis er 2001 schließlich zu HOLZMA wechselte. 

 

Kluger Kopf hinter den Kulissen: Stefan Kunze

Nachdem Stefan Kunze an der Hochschule Rosenheim im Jahr 2006 den Titel Diplom-Ingenieur (FH) Holztechnik erworben hatte, stieg er zunächst als Produktionsleiter für den Holzleimbau bei der SchwörerHaus KG ein. Nach einer weiteren Station als Projektingenieur bei der Weinig Concept GmbH führte ihn sein beruflicher Werdegang 2010 schließlich zu HOLZMA. Hier verantwortet er seither als Projektmanager im Team Anlagen + Systeme die gesamte Materialfluss-Logistik für das Engineering.

 

Seine Aufgaben sind vielfältig, er selbst bringt das Ziel seiner Arbeit so auf den Punkt: „Wenn unsere Verkaufsberater vom Kunden zurückkommen, benötigen sie detaillierten technischen Input für die Konzeption der vereinbarte Projekte und geeignete Umsetzungsideen. Dafür bin ich der richtige Ansprechpartner.“ Kunze prüft bereits vorhandene Ideen auf ihre Umsetzbarkeit, sucht nach neuen Bearbeitungstechniken und führt dafür je nach Projekt auch Versuche durch. „Vor kurzem waren es beispielsweise Schnittversuche mit verschiedenen Sägeblättern für das Aufteilen von verschiedenen Gips- und zementgebundenen Platten“, so der Projektmanager. Anschließend erstellt er für die Konstruktion entsprechende Lasten- und Pflichtenhefte. Hinzu kommen die Suche und Auswahl passender Lieferanten, entsprechende Verhandlungsgespräche sowie der Austausch aller technischen Daten mit den Zulieferern von Kleinteilen bis zu gesamten Anlagen. Aus Sicht von HOLZMA Kunden arbeitet Kunze also die meiste Zeit im Hintergrund und unterstützt die Verkaufsberater – solange bis ein Projekt technisch exakt definiert ist und der Vertrag geschlossen werden kann.

Übersicht, Organisationstalent und Verhandlungsgeschick sind für diese Aufgaben wichtige Eigenschaften. Kunze bringt sie mit und hat sich in seinem Studium an der Hochschule Rosenheim auch die unverzichtbare fachliche Basis geschaffen. „Als Holztechniker kenne ich die zu bearbeitenden Materialien aus dem Effeff und weiß, dank unserer sehr praxisnahen Ausbildung an der Hochschule Rosenheim, welche Anforderungen sie an die Technik und den Maschinenbau stellen.“ Was ihm das Studium darüber hinaus gebracht hat? „Ich darf diesen Job machen!“, scherzt Kunze, lacht und ergänzt: „Nein, im Ernst: Den gesamten Background für die Tätigkeit bei HOLZMA habe ich meinem Studium in Rosenheim zu verdanken.“

Dass Absolventen der Hochschule Rosenheim den nötigen Background mitbringen und hervorragend ausgebildet sind, bestätigt auch der langjährige HOLZMA Personalleiter Günter Gegenheimer: „Wir sind froh über die gute und seit Jahren bewährte Zusammenarbeit mit der Hochschule Rosenheim – als einer der größten Ausbildungsbetriebe in unserer Region ebenso wie als Arbeitgeber, der regelmäßig auf der Suche nach hochqualifizierten Mitarbeitern ist.“

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