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Abschlusspräsentationen der Schüler des Technischen Gymnasiums Freudenstadt – SIA-Projekt

Auch dieses Jahr konnten Schülerinnen und Schüler des Technischen Gymnasiums (TG) Freudenstadt der Heinrich-Schickhardt-Schule (HSS) wieder Projekte für die Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA) bei der HOMAG verwirklichen. Die innerhalb des Schuljahres 2015/2016 zu bearbeitenden Projekte sollten die Schüler mit der praktischen Ingenieursarbeit fernab der schulischen Theorie vertraut machen und ihnen die Chance geben, zum großen Teil eigenständig am alltäglichen Optimierungsprozess des Unternehmens teilzunehmen.

Die erste Präsentation wurde von Schülerinnen und Schülern der Vertiefung Technik und Management durchgeführt. Für das Thema Erstellung eines Raumkonzepts für einen optimalen OWS-Moderationsraum waren für die HOMAG Lea-Sofie Züfle, Simone Kaupp, Tim Kübler und Marius Braun im Einsatz. Das Projekt hatte zum Ziel, die Anforderungen an ein optimales Raumkonzept herauszufinden, u.a. sollten dabei Faktoren wie Klima, Beleuchtung, Lärm und das richtige Moderationszubehör beachtet und optimiert werden. Dafür wurde eine Ist-Analyse mit den vorhandenen Verbesserungspotentialen des Raums durchgeführt. Die Ausarbeitung eines passenden Raumkonzeptes erfolgte nach umfänglichen Untersuchungen zu den Anforderungen und Möglichkeiten, die ein solcher Raum bieten kann. Nachdem sich die Gruppe mit den betreffenden Personen abgestimmt hatte, wurde sich für ein Konzept entschieden, welches in nächster Zeit Stück für Stück umgesetzt wird. Das spricht dafür, dass das Konzept bei den Mitarbeitern des Unternehmens auf große Zufriedenheit gestoßen ist.

Die Gruppe des Profils Informatik bestand aus fünf Schülern. Marvin Bohnet, Sebastian Dieth, Johannes Gaiser, Alexander Hengsteler und Joel Schmid bekamen von der Firma HOMAG einen Optimierungsauftrag im Bereich Softwareentwicklung. Die Aufgabe bestand darin, den Prozess 3D-Scannen und 3D-Fräsen von Köpfen/Gesichtern  zu perfektionieren. Konkret mussten hierfür die Randbedingungen zur Herstellung spezieller 3D-Werkstücke geklärt werden und ein standardisiertes Verfahren entwickelt werden, das die komplette Prozesskette, vom Fotografieren der Gesichter (3D-Aufnahme), bis zur Fertigung an der Maschine, abdeckt.

Die Softwaretechnische Aufgabe für die Schüler war, einen Wizard-/Rahmenprozess zu entwickeln, der eben diese Einzelschritte sinnvoll unterstützen soll und einfach bedienbar ist. Hierfür sollte auch das CNC-Programmiersystem der HOMAG Group, woodWOP, eingebunden werden.

Für das Unternehmen selbst bringt das Projekt einen wichtigen Mehrwert, denn ein schneller und einfacher Weg, 3D-Köpfe/Gesichter herzustellen, könnte u.a. für Geschenke bei Kunden und Mitarbeiter eingesetzt werden, als Ideengeber für Geschäftsmodelle bei Firmenkunden dienen und ein Highlight bei Messen sein.
Die Abschlusspräsentationen fanden am 24.06.2016 in den Räumlichkeiten der Firma HOMAG statt. Anwesend waren Lehrer der HSS, Betreuer und Mitarbeiter der HOMAG und die Eltern der SIA-Teilnehmer. Die Präsentationen wurden eingeleitet durch einen kurzen Vortrag vom Leiter des Ausbildungszentrums der HOMAG, Steffen Stippl. Hierbei wurde vor allem die intensive und partnerschaftliche Zusammenarbeit des Unternehmens mit dem TG Freudenstadt im Rahmen der seit einigen Jahren aktiv gelebten Kooperationsvereinbarung betont. Stippl hob die vielen Vorteile hervor, die ein solches Projekt sowohl für die Schüler und ihre Zukunft, als auch für ein Unternehmen wie HOMAG, bietet. Besonders gedankt wurde den Betreuerinnen und Betreuern des Unternehmens, Theresa Traub, Andreas Schuler, Erik Dieterle und Franz Schneider.

Nach der Präsentation durch die Schülerinnen und Schüler fand noch der verantwortliche Lehrer der HSS, Michael Gressing abschließende Worte.

Die erfolgreich abgeschlossenen Projekte beider Gruppen schlugen sich nicht nur in spannenden und informativen Präsentationen nieder, sondern auch in Form von exzellenten Noten. Beide Gruppen konnten mit 15 Punkten das bestmögliche Ergebnis erzielen. Eine tolle Leistung!

Wegen der erneut so erfolgreich abgeschlossenen SIA-Projekte, wird das Unternehmen auch im kommenden Schuljahr Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bieten, ein solches Projekt durchführen zu können.

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