24.07.2014

WEINMANN Abbundanlage WBZ 160

Vielseitigkeit und Präzision, hohes Tempo und maximale Flexibilität: Die Anforderungen an Abbundmaschinen steigen beständig. Erst recht, wenn die Anwender ein breites Marktsegment bedienen – so wie die Michel Mooser SA in Charmey. Das Unternehmen ist sowohl in der Schreinerei als auch im Holzbau tätig und in beiden Bereichen sehr vielseitig aufgestellt. Inhaber Michel Mooser setzt daher schon seit 2011 auf das WEINMANN Top-Modell WBZ 160 und würde diese Investitionsentscheidung jederzeit wiederholen.

Mit dem Balkenbearbeitungszentrum WBZ 160 hat die HOMAG Group Tochter WEINMANN eine Maschine entwickelt, die für das Maximum im Abbund steht. So verfügt die WBZ 160 beispielsweise serienmässig über ein 5-Achs-Sägeaggregat mit stufenloser 360°-C-Achse und einem Schwenkwinkel von 0° bis 90°. Damit sind selbst komplexe Bearbeitungen wie stirnseitige Pfostenschlitze, Kerve oder Abgratungen in höchster Qualität und direkt im Maschinendurchlauf möglich.

Hinzu kommt als zweites Aggregat eine wassergekühlte 12 kW Spindel mit bis zu 18 000 U/min und Zugriff auf einen 12-fach- Werkzeugwechsler. Dieser lässt sich schnell, einfach und individuell mit diversen Bohrern, Standard-, Form- oder Walzenfräsern bestücken. Durch die Kombination beider Hauptaggregate ist die WBZ 160 nicht nur enorm vielseitig, sondern auch höchst effizient, denn ein Wechsel der Säge ist nicht erforderlich. Dies verkürzt die Durchlaufzeiten im Vergleich zu anderen Systemen erheblich.

Neue Möglichkeiten eröffnen neue Märkte

Mit ihren vielfältigen Bearbeitungsmöglichkeiten punktet die WEINMANN Abbundmaschine auch bei der Michel Mooser SA. „Bei uns sind die Produktionsanforderungen weit gefächert, da wir in der Fertigung ein grosses Spektrum abdecken. Wir bauen nicht nur Holzhäuser, sondern auch industrielle Gebäude, sind im Ferienhausbau aktiv und führen aufwendige Sanierungen von Altbauten aus. Deshalb haben wir schon bei der Evaluierung grossen Wert auf eine flexible Maschine mit individuellen Erweiterungsmöglichkeiten gelegt“, erklärt Michel Mooser. So hat die Firma Michel Mooser SA kurzerhand einen horizontalen Scheibenfräser für seitliche Längsnuten zum Einsatz gebracht und spart dadurch 60% der Fertigungszeit für diese häufig im Chaletbau geforderte Bearbeitung. Die Entscheidung für das WEINMANN Top-Modell fiel jedoch noch aus weiteren guten Gründen: „Ausschlaggebend waren für uns am Ende auch das sehr attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis und der geringe Platzbedarf. Das Aufstellen der WBZ erforderte in unserer Werkstatt keine grossen Umbauten und Änderungen“, so Mooser.

Verändert hat sich seit der Inbetriebnahme im September 2011 dennoch einiges – und zwar nachhaltig zum Positiven. „Insbesondere bei der Fertigung von komplexen Objekten sind wir mit der WBZ heute deutlich schneller und konnten unsere Wirtschaftlichkeit messbar verbessern“, bestätigt Mooser und ergänzt: „Durch dieses Plus an Effizienz und neue Bearbeitungsmöglichkeiten produzieren wir auf unserer WEINMANN jetzt auch Baugruppen mit sehr aufwendigen Geometrien. Auf diese Weise haben wir uns mit der Maschine zusätzliche Märkte eröffnet.“

Von Anfang an eine Erfolgsgeschichte

Der Weg zu diesem nachhaltigen Produktionserfolg war dank des konsequent auf Bedienfreundlichkeit ausgelegten Maschinenkonzepts und der umfassenden Betreuung durch die HOMAG (Schweiz) AG vergleichsweise kurz. So profitieren die Maschinenbediener des insgesamt 30 Mitarbeiter zählenden Unternehmens im Produktionsalltag etwa vom intuitiven HOMAG Bedienkonzept powerTouch. Alle Maschinenfunktionen lassen sich damit ganz einfach per Gestensteuerung aufrufen und aktivieren. Auch mit der Arbeitsvorbereitung und den Möglichkeiten der verschiedenen Softwaremodule waren die Mitarbeiter vom ersten Tag an bestens vertraut. Den Grundstein dafür legte eine fundierte Ausbildung im Schulungscenter von WEINMANN. Den Umgang mit der WBZ 160 haben die Mitarbeiter hier bereits vor der Montage gelernt, sodass sie nach der Inbetriebnahme schnell und ohne Anpassungsschwierigkeiten zum Einsatz kommen konnte.

„Zudem haben die Monteure und Experten von der HOMAG Schweiz und WEINMANN unsere Verbesserungswünsche nach den ersten Testläufen rasch und zu unserer vollen Zufriedenheit umgesetzt. Auch dadurch waren wir mit der neuen Maschine sehr schnell produktiv“, berichtet Mooser.

Die Bilanz nach rund zweieinhalb Jahren

Jährlich bearbeitet die Michel Mooser SA rund 20.000 laufende Balkenmeter. Dies entspricht circa 7.000 Einzel-Balken oder einem Gesamtvolumen von 300 bis 400 Kubikmetern Holz. In puncto Leistung schafft die WBZ 160 also ganz schön was weg. Wichtiger als die Quantität ist dem Traditionsunternehmen, dessen Wurzeln zurück auf die Zeit um 1900 gehen, jedoch die Qualität. Und auch in diesem Punkt liefert das Bearbeitungszentrum beste Arbeit ab: „wir sind mit der Genauigkeit und dem Qualitätsergebnis rundum zufrieden“, bestätigt Mooser. Ob er sich mit dem Wissen und der Erfahrung aus den vergangenen zweieinhalb Jahren heute noch einmal für die WEINMANN Maschine entscheiden würde? „Definitiv ja“, so der Firmeninhaber, „denn wir sind mit unserer WBZ 160 sehr glücklich und durch die zahlreichen Ausbaumöglichkeiten schon jetzt für alle künftigen Produktionsherausforderungen im Abbund gerüstet.“

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