20.11.2011   |   Österreich

Spitzenleistung auf kleinstem Raum

Die Tischlerei Hörl setzt seit jeher auf modernste Technik aus der Homag Group und legt noch mal nach: mit dem Kauf einer neuen, sehr kompakten Säge-Lager-Kombination von Holzma und Bargstedt.

Ein Artikel des Fachmagazins HOB, Ausgabe 9/2011. Hier lesen Sie das HOB-Magazin Online.

Als Walter Hörl 1985 eine Tischlerei in der österreichischen Gemeinde Utzenaich bei Ried im Innkreis übernahm, begann er den kleinen Betrieb zu einem leistungsstarken Familien­unternehmen auszubauen. Von Anfang an investierte er dafür in modernste Fertigungstechnik und hat so ein Maß an Produktivität erreicht, das für einen Betrieb dieser Größenordnung bemerkenswert ist. Diese Strategie führt er konsequent fort und nahm als weltweit erster Kunde schon 2010 die neue Holzma HPP 430 in Kombination mit einem automatischen Lager von Bargstedt in Betrieb. Die Firma Hörl fertigt hochwertige Möbel und Innenausbauten für Privatkunden. Zudem hat sich das österreichische Unternehmen als Komplett­ausstatter für Gewerbeobjekte einen Namen gemacht sowie als Zulieferer für andere Tischlereien und Industriebetriebe. Diese schätzen vor allem die hohe Qualität und Zuverlässigkeit der Firma im Platten­zuschnitt und in der CNC-Bearbeitung. Das Fundament dieser für einen Familienbetrieb ungewöhnlichen Leistungsfähigkeit hat Walter Hörl schon vor über 25 Jahren gelegt.

Kleiner Betrieb, große Produktivität

Wachstum durch räumliche Expansion, also durch den Bau zusätzlicher Produktionshallen mit Bearbeitungs­maschinen und vielen Mitarbeitern, schied für uns deshalb von vornherein aus“, erklärt der Unternehmer. Stattdessen setzte Hörl von Anfang an auf Produktivitäts­­steigung durch modernste Fertigungstechnik – und die fand er bei der Homag Group. Seine erste Neuanschaffung war damals eine Holzma Plattenaufteilsäge HPL 11.

In Kollegenkreisen stieß dieser Schritt auf Verwunderung, schien doch eine Plattenaufteilsäge dieser Größe und noch dazu mit automatischer Hubtisch­beschickung eher etwas für größere Betriebe zu sein. Hörl und seine Frau Angelika haben die Entscheidung nie bereut. Im Gegenteil: „Wir konnten so die unproduktiven Nebenzeiten eliminieren, die sonst beim Platten­zuschnitt durch das manuelle Beschicken anfallen“, bestätigt Angelika Hörl und sagt: „Mit der HPL 11 waren wir in der Lage, deutlich größere Plattenmengen in kürzerer Zeit zu verarbeiten – und das mit minimalen Personal­ressourcen.“ Die Anzahl der Mitarbeiter ist bis heute klein, aber dafür von umso größerer Qualität: Denn neben Angelika und Walter Hörl arbeiten inzwischen auch die beiden Söhne Markus und Jürgen im Betrieb sowie ein weiterer Mitarbeiter. Alle drei Männer der Familie Hörl haben als Tischler den Meistertitel und garantieren die erstklassige Qualität aller Arbeiten.

Bildquelle: HOB/Carsten Bucki

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