07.01.2013   |   Österreich

Losgröße 1 ohne Etikett produzieren

hali büromöbel hat seine Produktion komplett umgekrempelt. Zusammen mit HOMAG erarbeiteten die Eferdinger eine einzigartige Anlagenlösung.

„Durch diese Entscheidung hat hali sein Produktionskonzept, seine Vertriebsphilosophie und seinen Marktauftritt grundlegend erneuert."

Günther Marchtrenker, Geschäftsführer bei hali

Beim oberösterreichischen Produzenten kamen zwei Dinge zusammen: Zum einen wurde das ehemalige Familienunternehmen hali büromöbel 2008 an neue Eigentümer verkauft, zum anderen gab es einen Investitionsstau in der Produktion. Im Bereich des Zuschnitts standen Maschinen, die bereits 17 Jahre alt waren. Und wenn sowieso derart große Einschnitte anstehen, dann gibt es bei einem Hersteller dieser Größe die einmalige Chance, sein Geschäftskonzept komplett zu überdenken und über eine völlige Neupositionierung nachzudenken. „Exakt das haben wir getan", berichtet Günther Marchtrenker, Geschäftsführer bei hali.

„Durch diese Entscheidung hat hali sein Produktionskonzept, seine Vertriebsphilosophie und seinen Marktauftritt grundlegend erneuert. Wir sind seit 2015 Marktführer und nachhaltigster Hersteller in Österreich. Darüber hinaus konnte eine klare Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb erreicht werden."

Das Unternehmen, das mit rund 230 Mitarbeitern einen jährlichen Umsatz von rund 44 Mio Euro im Direktvertrieb erwirtschaftet, verfügt durch seine Investitionen über eine einzigartige Fertigungsstraße.

Bericht aus der Möbelfertigung 3/13. HOMAG dankt der verantwortlichen Redakteurin Doris Bauer.

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