01.09.2014

Gelungene Symbiose aus moderner CNC-Technik + Zimmermannstradition

Die FABRY Holzbau GmbH im badischen Weingarten beschäftigt zurzeit 11 Mitarbeiter und produziert zwischen fünf und sieben kundenindividuelle Holzhäuser pro Jahr. Darüber hinaus werden gelegentlich soziale bzw. öffentliche Bauten sowie landwirtschaftliche Gebäude erstellt. Wir sprachen mit Geschäftsführer Zimmermeister Marc Fabry.

Performance: „Herr Fabry, im vergangenen Jahr haben Sie eine WEINMANN WBS 120 erworben. Seit Juli 2012 befindet sich Ihre Maschine in Betrieb. Welche Entscheidungskriterien haben Sie diesem Kauf zugrunde gelegt?“

 

Fabry: „Um im Holzhausbau weiter im Wettbewerb bestehen zu können, musste eine Spezialisierung im Zuschnitt sowie eine Optimierung des gesamten Produktionsbereichs geschaffen werden. Als Manufaktur der ZimmerMeisterHaus-Gruppe legen wir großen Wert auf eine technisch hochwertige Fertigung. Es war uns klar, dass wir diese Zielsetzung nur durch eine Modernisierung unseres Produktionsprozesses erreichen konnten. Doch zurück zu Ihrer Frage: Die Hauptkriterien für den Kauf der Abbundmaschine war sicherlich der hohe Vorfertigungsgrad, den uns die WEINMANN Maschine bietet - also die Aussicht auf Steigerung unserer Produktivität bei gleichzeitiger Qualitätsverbesserung durch mehr Präzision und ein großes Maß an Flexibilität.“

 

Performance: „Welche Aufgaben muss die WBS 120 für Sie bewältigen?“

 

Fabry: „Zwischenzeitlich können sämtliche anfallenden Zuschnitt- und Abbundarbeiten – sichtbarer und klassischer Abbund - mit der WBS 120 verarbeitet werden. Das heißt, den Wandzuschnitt, den einfachen Abbund sowie die Bearbeitung von Nagelplattenbindern übernimmt nun die Maschine. Darüber hinaus ist unsere (5-Achs-) WBS weit mehr als eine reine Zuschnittsäge; auch Kerven, Blätter und Schlitzungen werden vollautomatisch hergestellt. Durch die Sägeeinheit mit integriertem Fräser sind auch Fräsbearbeitungen möglich und dies ohne lästige Umrüstzeiten!“

Performance: „Wie hoch schätzen Sie den Anteil der mit der WBS bearbeiteten Aufträge?“

Fabry: „Eine Auftragsanalyse hat ergeben, dass aktuell rund 93% unserer Aufträge mit der WEINMANN Maschine abgearbeitet werden. Insgesamt hat sich unsere Produktivität binnen des letzten Jahres um erfreuliche 20 % gesteigert. Zum einen führen wir dies auf die Zeitersparnis durch kürzere Rüstzeiten sowie den hohen Vorfertigungsgrad zurück – andererseits macht sich natürlich auch die Kostenreduzierung durch flexibleren Einsatz unserer Mitarbeiter positiv bemerkbar. Die moderne CNC-Technik ergänzt sich hervorragend mit dem traditionellen Handwerk, welches in unserem Betrieb weiterhin einen hohen Stellenwert einnimmt. Zurzeit erlebt unser Betrieb einen wahren Boom – die Auslastung ist enorm und trotz des hohen Arbeitsaufkommens ist die Stimmung im Team ausgesprochen gut. Locker ausgedrückt: Der Laden brummt gewaltig und dies fördert natürlich den Zusammenhalt unserer Mannschaft. Für mich ist dies übrigens die Grundvoraussetzung für unseren Erfolg, denn die Firma lebt letztendlich vom Team!“

 

Performance: „Apropos, wie hat denn Ihre Belegschaft auf die neue Maschine reagiert?“

Fabry: „Durch unseren Hallen-Neubau hatten wir natürlich den großen Vorteil, die vorhandenen Platzverhältnisse optimal einteilen, beziehungsweise ausnutzen zu können. Durch die Kapselung des Sägezentrums sind unsere Mitarbeiter einem wesentlich niedrigeren Lärm- und Staubpegel ausgesetzt. Die Motivation der Belegschaft ist durch den Einsatz der modernen, passgenauen Fertigung spürbar angestiegen. Doch auch die Außenwirkung der Firma hat sich positiv verändert - können wir doch durch die flexiblere Mitarbeitereinteilung wesentlich schneller auf die Wünsche unserer Kunden reagieren.“

 

Performance: „Herr Fabry, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.“

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