01.09.2011

Das Erfolgsrezept heißt Partnerschaft

Mit der neuen WBZ 160 von WEINMANN stehen die Türen für die Josef Lehmann Holzbau AG in Schneisingen in eine sichere Zukunft offen. In Sachen Qualität, technologischem Know-how und Flexibilität hat der Zimmererbetrieb die Nase vorn. Durch die neue Abbundmaschine setzen die Geschäftsführer auch auf eine noch intensivere Partnerschaft mit Handwerkerunternehmen.

„Wir leben fürs Bauen - Wir bauen fürs Leben“ – diese Worte bilden den Grundstein für die Josef Lehmann Holzbau AG in Schneisingen im Kanton Aargau. Als vierte Generation übernahmen die Brüder Josef und Peter Lehmann den Posten als Geschäftsführer gemeinsam vor 15 Jahren vom heute 83-jährigen Vater.

Eine Maschine - Zahlreiche Vorteile

Dieser arbeitet derzeit, getreu dem Leitspruch des Unternehmens, immer noch fleißig mit. Momentan umfasst der klassische Zimmererbetrieb insgesamt 40 Mitarbeiter, die auf einer Fertigungsfläche von 1.660 m² hauptsächlich Massivholz bearbeiten.

Das Produkt- und Leistungsspektrum der Josef Lehmann Holzbau AG ist breit gefächert. Neben allgemeinen Holzbau- und Schreinerarbeiten, über Plattenbearbeitung bis hin zu Elementbau, energiebewusstem Systembau, Steildacharbeiten, Holz- und Eternitfassaden bietet das Unternehmen auch Lohnabbund an. In allen Bereichen trumpft das 1878 gegründete Familienunternehmen besonders mit langjähriger Erfahrung und daraus entstandenem Fachwissen sowie durch höchstes Qualitätsniveau.

Die Josef Lehmann Holzbau AG setzt auf den Einsatz von modernen und innovativen Technologien. So fiel im Laufe des letzten Jahres die Entscheidung, in eine neue Abbundmaschine zu investieren. Das Unternehmen ersetzte seine bisherige Abbundmaschine im Dezember 2010 durch die WBZ 160/13 edition von WEINMANN Holzbausystemtechnik GmbH.

Laut Josef Lehmann waren der gute Ruf des WEINMANN Service und die hohe Kompetenz in der Holzbearbeitung entscheidend. „Wir sind sehr zufrieden. WEINMANN ist immer für uns da, wenn wir sie brauchen und die Kommunikation stimmt – gleichzeitig werden durch die WBZ 160/13 edition unsere Qualitätsansprüche erfüllt. Zudem kann die WBZ von nur einer Person bedient werden, ist sehr kompakt sowie kürzer als vergleichbare Maschinen und fügt sich perfekt in unsere Fertigung ein. Auch in Sachen Qualität kann sich „die Neue“ sehen lassen. Besonders der Zuschnitt für die Holzrahmenfertigung beeindruckt mit hoher Präzision, Geschwindigkeit und effizienter Bearbeitung.“, so Lehmann weiter.

Die Maschine besitzt zwei Werkzeugspindeln, mit denen die Lehmann Brüder ein fast unbegrenztes Spektrum an Einsatzmöglichkeiten erreichen. Hierzu gehört ein 5-Achs-Kopf mit schwenkbarem Sägeblatt, das sich zu 360 Grad drehen lässt und zusätzlich von 0 bis 90 Grad schwenkbar ist. Mit diesem Aggregat sägt Lehmann sowohl Längsfälze und Schlitzungen für Pfostenfüße, als auch Kerven effizient und präzise.

Durch die Bearbeitungsvielfalt und der flexiblen 4-Achs-Spindel mit 12-fach Werkzeugwechsler ist Lehmann in der Lage wesentlich schneller auf außergewöhnliche Aufträge zu reagieren und sich auf veränderte Marktgegebenheiten anzupassen. 

Was den Brüdern beim Fällen der Kaufentscheidung für eine WEINMANN Maschine ebenfalls sehr entgegenkam, war die Tatsache, dass die Maschine keinen Durchbruch für die Reststückentsorgung benötigt. Unter dem Gebäude der Zimmerei befindet sich ein Keller, welcher die Installation einer Grube unmöglich gemacht hätte.

Durch Partnerschaft zum Ziel – alle sollen profitieren

Den größten Anteil von Lehmanns Kunden nehmen Privatkunden ein. Doch auch Lieferungen an Industriebetriebe oder andere Holzbaubetriebe sind keine Seltenheit. Genau diese Beziehungen zu Holzbaubetrieben möchten Josef und Peter Lehmann noch weiter ausbauen und vertiefen. „Synergieeffekte nutzen und Erfahrungen austauschen“ sind die Zutaten, die benötigt werden um dieses Rezept zum Erfolg werden zu lassen.

Kunden, die bei Lehmann den Lohnabbund in Anspruch nehmen, profitieren von den Erfahrungen aus der Holzbauplanung und Montage. Zukünftig könnte sich das Unternehmen vorstellen, für kleinere Betriebe den Abbund und die Elementfertigung zu übernehmen, damit sich die Kleinbetriebe aus dem Nachbardorf auf die Montage konzentrieren könnten.

Zusätzlich streben die Lehmann-Brüder die Unterstützung im Bereich CAD-Zeichnen für Lohnabbund-Kunden an, die nur wenige Kenntnisse mit Abbundmaschinen und deren Schnittstellen haben. Fehlerquellen können somit bereits im Vorfeld minimiert werden.

„Unser Ziel ist es, durch partnerschaftlichen Umgang gemeinsame Ziele zu erreichen. Wir setzen auf eine einfache und ehrliche Preispolitik im Abbund – ohne versteckte Zuschläge. Die Geschäftsbeziehung der WEINMANN Holzbausystemtechnik GmbH und deren Vertretung HOMAG Schweiz zu Lehmann ist ähnlich wie die Beziehung Lehmann zu seinen bisherigen Kunden. Offen und transparent – und dabei bleibt es auch, wie Marc Freiermuth, Projekt- und Maschinenparkverantwortlicher der Josef Lehmann Holzbau AG, bestätigt.

 

Veröffentlicht in:Holzbau Austria, 6/2011

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