11.11.2013

20 Prozent Zeitersparnis beim Fertigen der Elemente

Der Holzbau liegt im Trend. Wer davon profitieren will, muss Wand- und Sonderelemente schnell, in bester Qualität und zu konkurrenzfähigen Preisen herstellen. Dabei hilft der WEINMANN Schmetterlingswender. Er verbessert die Arbeitsergonomie und erhöht die Kapazität in der Fertigung. Nur zwei von vielen starken Argumenten, die auch die Abderhalden Holzbau AG in Wattwil überzeugt haben.

Die Abderhalden Holzbau AG genießt in der Region Wattwil einen hervorragenden Ruf als Holzbauspezialist – und das schon seit über 80 Jahren. Der 1926 gegründete Familienbetrieb wird heute in der dritten Generation geführt, die vierte steht bereits in den Startlöchern.

Fortschrittliche Technik rechnet sich

Mit 14 Mitarbeitern – vier in der Arbeitsvorbereitung und zehn in der Produktion – realisiert die Abderhalden AG sowohl Einfamilienhäuser als auch Projekte für Geschäftskunden, darunter zum Beispiel Produktionshallen und Gewerbebauten. Dabei deckt die Firma von der Elementfertigung bis zum CNC-Abbund das gesamte Leistungsspektrum im Holzbau ab.

„Wir verbinden jahrzehntelange Erfahrung mit modernster Technik“, erklärt Geschäftsführer Heinz Abderhalden seine Investitionsphilosophie mit Blick auf den Maschinenpark und gibt ein Beispiel: „Bei Abbundarbeiten haben wir schon im Jahr 2000 auf CNC-Technik umgestellt. Diese Fortschrittlichkeit hat sich für uns immer bewährt und unsere Wirtschaftlichkeit weiter verbessert.“

Kraftvoll ohne Kran

Erhöhte Effizienz, Präzision und Sicherheit waren für Heinz Abderhalden auch ausschlaggebend für die Anschaffung des WEINMANN Schmetterlingswenders. Er besteht aus zwei Montagetischen, die je nach Bearbeitungsseite das aufgelegte Element automatisch wenden: einem Geber- und einem Nehmertisch. Die Funktionsweise: Auf dem Gebertisch wird der Rahmen eingelegt, gespannt und vernagelt sowie anschließend die Beplankung aufgelegt und befestigt. Dann fährt der Nehmertisch auf den Gebertisch zu und übernimmt das Element. Hier werden Sanitär- und Elektroinstallationen eingebaut, das Element isoliert und eventuell eine Sichtschalung montiert. Abschließend schwenkt der Tisch das Element in die Abnahmeposition zum vertikalen Verladen.

„Das automatische Wenden bringt enorme Vorteile, zumal die Elemente immer größer und schwerer werden“, betont Heinz Abderhalden und erklärt: „Bisher mussten wir dafür mit unserem Hallenkran arbeiten. Dabei konnte es zu punktuellen Belastungen und Schäden durch Verziehen kommen, die wir heute nicht mehr haben.“ Hinzu kommt, dass die WEINMANN Tische äußerst stabil sind und die Elemente pneumatisch verpressen. Dies minimiert die Produkttoleranzen zusätzlich. „Im Vergleich zu unserer bisherigen Arbeitsweise mit einem selbstentwickelten Montagetisch und Kranunterstützung bringt uns der Schmetterlingswender jetzt eine Zeitersparnis von gut 20 Prozent“, bestätigt Abderhalden und ergänzt: „Zudem haben wir die Sicherheit für unsere Mitarbeiter deutlich erhöht, und der Hallenkran ist frei für andere Aufgaben.“

Rentabel und offen für künftige Anforderungen

Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass sich für Abderhalden auch diese Investition nachhaltig rechnen wird. „Wir fahren die Montagetische aktuell mit einer Auslastung von 50 Prozent und kalkulieren mit einer tatsächlichen Amortisationszeit von fünf bis maximal acht Jahren“, bestätigt Abderhalden. Die Maschine selbst wird weitaus länger im Einsatz sein und ist dafür entsprechend robust ausgelegt. Mehr noch: WEINMANN Tische sind nahezu beliebig erweiterbar und lassen sich modular ergänzen – etwa mit Schalungstischen, Fenstereinbaustationen, einem Lagersystem oder sogar mit einer WMS Multifunktionsbrücke für CNC-Bearbeitungen.

„Diese Erweiterbarkeit war für uns sehr wichtig“, sagt Urs Abderhalden. „Schließlich planen wir mit der neuen Maschine für die nächsten zehn Jahre und darüber hinaus. Da ist es gut zu wissen, dass wir auch im Nachhinein noch die Möglichkeit haben, beispielsweise eine WMS Multifunktionsbrücke zu integrieren.“

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