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HOMAG Azubis gestalten ihren Arbeitsplatz

Der HOMAG Ausbildungsstandort Holzbronn blickt auf eine lange Tradition zurück. Seit mehr als fünf Jahrzehnten werden hier junge Menschen zu Experten für Plattenaufteilsägen ausgebildet – in technischen und kaufmännischen Berufen sowie in mehreren DH-Studiengängen. Zentraler Ausbildungsort für gewerbliche Berufe und Anlaufstelle für alle Nachwuchskräfte ist das Ausbildungszentrum. Unter Mithilfe der Azubis und DH-Studenten wurde es nun umfassend modernisiert.

  • HOMAG, Standort Holzbronn: Auszubildender Johannes Lamparter am Multifunktionstisch

    HOMAG, Standort Holzbronn: Auszubildender Johannes Lamparter am Multifunktionstisch

  • HOMAG Ausbildung Standort Holzbronn

    HOMAG, Standort Holzbronn: Till Finkbeiner, Johannes Lamparter und Lukas Weber in der neu gestalteten mechanischer Werkstatt des Auszubildungszentrums.

  • HOMAG Ausbildung Standort Holzbronn

    Prüfungsvorbereitung der Auszubildenden im neuen Multifunktionsraum am Standort Holzbronn

  • HOMAG Ausbildung Standort Holzbronn

    Till Finkbeiner, HOMAG Auszubildender an neuer CNC Drehmaschine.

Die Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald hat die HOMAG Plattenaufteiltechnik GmbH als „1A Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ gewürdigt. Verdient haben die Holzbronner diesen Titel nicht nur wegen der konstant hohen Ausbildungsquote von rund zehn Prozent. Ausschlaggebend sind vielmehr die Lernbedingungen und die Qualität der Ausbildung. Um beides auf höchstem Niveau zu halten, wurde das werkseigene Ausbildungszentrum nun umfassend modernisiert.

Gelungene Modernisierung in Azubi-Regie

Die Auszubildenden der aktuellen Ausbildungsjahrgänge waren direkt eingebunden und maßgeblich beteiligt. Aus gutem Grund, so Ausbildungsleiter Christoph Gräsle: „Denn wer, wenn nicht unsere Azubis, sollte wissen, wie die Ausbildungsräumlichkeiten am besten gestaltet und ausgestattet sein  müssen?“

Generell auf dem Modernisierungsplan standen Themen wie Energieeffizienz, technische Ausstattung und Raumnutzung. In allen Bereichen ist viel passiert. „Zum Beispiel wurden alle Fenster mit einer modernen Dreifachverglasung versehen, außen eine neue Beschattung angebracht und Wärmebrücken im gesamten Ausbildungszentrum beseitigt“, sagt Gräsle. Das spart zu jeder Jahreszeit wertvolle Energie und verbessert das Raumklima spürbar. Apropos Klima: Die neu installierte, gleichmäßig helle LED-Beleuchtung erlaubt jetzt noch ergonomischeres Arbeiten, sieht gut aus und spart jede Menge Energie und Wartungsaufwand.

Lange getüftelt hat das Ausbildungsteam am neuen Raumnutzungskonzept. „Unser Ziel war es, die vorhandenen Flächen deutlich besser und effektiver zu nutzen als bisher. Deshalb haben wir Wege verändert, Stellflächen für Maschinen neu definiert und so lange geplant, bis wir Lösungen für annähernd optimale Prozesse hatten“, so Gräsle. Diese Lösungen wurden für die drei Hauptbereiche des Ausbildungszentrums konsequent umgesetzt: für die Werkstatt selbst, den neuen Multifunktionsraum und das Büro der Ausbilder.

Die Werkstatt: thematisch und intelligent strukturiert

Ein wichtiges Ziel der Modernisierung waren optimierte Arbeitsabläufe im Ausbildungszentrum selbst. Erreicht hat das Team sie unter anderem durch eine nun klare Trennung in die Ausbildungsbereichen Elektrotechnik, Pneumatik und Mechanik. „Für jede Disziplin gibt es jetzt einen Bereich mit eigenen, in Gruppen aufgestellten Werkbänken, an denen bis zu acht Azubis reichlich Platz finden. Hinzu kommen zwei Praktikantenplätze, damit auch die Neulinge auf Zeit in geschützter Umgebung wertvolle Fähigkeiten erlernen können.

Wie überzeugend ein Praktikum bei der HOMAG Plattenaufteiltechnik in Holzbronn ist, zeigt eine Zahl sehr eindrucksvoll: rund 70 Prozent aller Jugendlichen, die sich für eine Ausbildung bei HOMAG in Holzbronn entscheiden, haben hier zuvor ein Praktikum absolviert. Dies spricht für die Qualität der Arbeit, die im Ausbildungszentrum geleistet wird. Dabei unterstützt nicht zuletzt eine Ausstattung mit modernsten Maschinen. So ist im Zuge der Modernisierung eine brandneue CNC-Drehmaschine hinzugekommen. Letztere wurde von den Azubis in das Produktionsablauf- und Wegekonzept des Ausbildungszentrums integriert. Als Vorbild dienten dabei die bewährten Strukturen und Abläufe in der Sägenproduktion am Standort Holzbronn.

Der Multifunktionsraum: flexibel von der Softwareschulung bis zum Get-together

Wir-Gefühl und Teamgedanke sind im neuen Multifunktionsraum quasi mit eingebaut. Denn der neue ist nicht nur größer als der alte Multifunktionsraum, sondern auch wesentlich offener gestaltet, variabler und technisch auf dem modernsten Stand. Eine elektronische Leinwand, Whiteboards und diverse Pinnwände gehören ebenso zum Interieur. Hinzu kommen flexible Schreibtischarbeitsplätze mit fünf nagelneuen Computern. Diese verfügen über die allerneuste CNC-, SPS- und Pneumatik-Software von namhaften Herstellern wie Siemens und Festo. „Mit diesen neuen Softwarepaketen lässt sich nahezu alles virtuell darstellen“, erklärt Gräsle. „Die Azubis können Werkstücke am Rechner konstruieren, die Funktionsfähigkeit ihrer Konstruktionen virtuell überprüfen und diese mithilfe der selbst erstellten Daten anschließend im Werkraum umsetzen. 

Entwickelt haben die Azubis für den Multifunktionsraum zudem vier Elektrowerkbänke, die in puncto Ausbildungsmöglichkeiten keinen Wunsch mehr offen lassen. Der Erfolg? „Unsere Azubis sind nach der Ausbildung hochflexibel einsetzbar“, so Gräsle, „sie beherrschen nicht nur alle nötigen Handgriffe, sondern verstehen auch – etwa anhand eines Schaltplans – den Sinn und Zweck einer gestellten Aufgabe. Dadurch genießen alle, die ihre Ausbildung bei uns erfolgreich absolviert haben, anschließend hervorragende Aussichten für ihre persönliche Berufslaufbahn.“ 

Das Ausbilderbüro: funktionaler Ort zum Wohlfühlen

Direkten Zugang zum Multifunktionsraum hat das ebenfalls neu gestaltete Büro der Ausbildungsleiter. Wie die anderen Räume auch, profitiert es von einem Farbkonzept, das eine angenehme und hochwertige Atmosphäre vermittelt. Hinzu kommen viel Tageslicht und optimale Raumtemperaturen durch eine Klimaanlage. Funktionale Hochschränke und eigene Besprechungszonen komplettieren das Ausbilderbüro, sodass dieses nun seinen Teil zur gewohnt hohen Ausbildungsqualität beiträgt.

Der Standort Holzbronn: bereit für viele weitere Azubi-Jahrgänge

Die Modernisierung des Ausbildungszentrums ist inzwischen abgeschlossen. In viele der Arbeiten waren die Auszubildenden und DH-Studenten direkt eingebunden. Mit Erfolg: „Der Lerneffekt bei unseren Azubis und Studenten war enorm hoch. Jeder hatte Gelegenheit, weit über den eigenen beruflichen Tellerrand hinauszublicken und stets an das Ganze zu denken“, so Gräsle. Eine Fähigkeit, die in der Praxis bekanntlich oft den Unterschied macht. 

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