Quantensprung in der Kantenwelt – laserTec auf CNC-Bearbeitungszentren
Aus der Laserbekantung wird eine runde Sache: HOMAG stellt ein weiteres Mal die Technologieführerschaft unter Beweis: HOMAG stattet die CNC-Bearbeitungszentren mit dem laserTec Verfahren aus und transferiert den Quantensprung in der Kantenfugenqualität von Bauteilen mit gerader Kante konsequent auf geformte Teile. In den letzten Monaten wurden bereits mehrere Bearbeitungszentren mit laserTec verkauft und eine optimale Prozesssicherheit erreicht. Egal ob Stationär- oder Durchlauftechnik – jetzt können nahezu alle Materialien mit Nullfuge einfach und sicher verarbeitet werden. Durch diese Innovation verfügen jetzt alle Werkstücke über die gleiche Qualität und Optik der Kanten – egal welche Form bearbeitet wird. Ob Tischplatte oder Ladenfront, ob Arbeitsplatte oder Küchenfronten, ob Rolloschrankseite oder Regalboden für Wohnmöbel – HOMAG bietet durchgängig perfekte Kanten für den Kunden.
Alleine die Qualität der Möbelstücke mit der sogenannten Nullfuge spricht für sich – doch das ist nicht der einzige Vorteil: Prozesssicherheit, Verfügbarkeit der Maschine, Reinigungsaufwand und Energieverbrauch verbessern sich durch das laserTec Verfahren deutlich. Kantenanleimen in der Stationärtechnik wird perfektioniert und manuelle Eingriffe für die Einstellung der Verleimeinheit sind nicht mehr erforderlich. Der Aufwand für Kontrolle, Wartung und Reinigung des Leimbeckens und der Auftragseinheit entfällt – ebenso die bisherige Wartezeit für das Aufheizen – es wird kein Leim mehr benötigt. Dabei ist das laserTec Verfahren nicht nur eine clevere Lösung, sondern auch effizient. Im Vergleich zu traditionellen Verfahren zum Kantenverleimen sinkt der Energieverbrauch um rund 20 %.
Nicht nur die Verleimtechnik ist neu, auch die Maschinenplattform. Mit dem laserTec Verfahren zeigt HOMAG erstmals Verleimtechnik auf der Baureihe BMG 500. Die Fahrportalkonstruktion und das vibrationsdämpfende Grundkörpermaterial SORB TECH sind die ideale Basis für die perfekte Vorbereitung und Nachbearbeitung der Kanten, die für optimale Qualität durch laserTec erforderlich ist. Unabhängige Y-Achsen sorgen für hohe Leistungen. Während beispielsweise die Frässpindel arbeitet, führt das Verleimaggregat bereits die Kante ein. Doch die Fahrportalbauweise bringt noch einen weiteren Vorteil mit sich: Das Kantenmagazin und die Verleimeinheit sind vorne auf der Bedienerseite aufgebaut. Kantenwechsel und Kontrolle werden damit effizient und ergonomisch.
KBE 100 – Kantenvorbeschichtung für laserTec selbst gemacht
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Wer in der Kantenvorbeschichtung selbst aktiv werden will, arbeitet mit der neuen HOMAG KBE 100. Diese Maschine bereitet das Kantenmaterial hervorragend auf die Verarbeitung mit dem laserTec Verfahren vor. Dabei werden herkömmliche Kanten mit einer speziell entwickelten Funktionsschicht beschichtet. So ist es möglich, auch kleinere Mengen schnell und flexibel just in time zur Verarbeitung mit laserTec vorzubereiten. Ideal ist die Maschine im Einsteigerbereich für Mengen von bis zu 2.000 Meter Kante, um unabhängig von der Verfügbarkeit der Kantenverfügbarkeit zu sein. |
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Auch im Bereich der zu verarbeitenden Kantenmaterialien zeigte HOMAG ein weiteres Mal, dass im Unternehmen Technologie und Fortschritt die Hauptrolle spielen. Jetzt können praktisch alle Materialien in optimaler Fugenqualität mit Nullfuge verarbeitet werden. Durch diese Innovation verfügen alle Werkstücke nun über die gleiche Kantenqualität. Egal mit welchem Kantenmaterial gearbeitet wird – HOMAG bietet durchgängig perfekte Qualität für den Kunden.
DURCHLAUFTECHNIK
K 350 Baureihe – der Einstieg zum Aufstieg in die flexible Fertigung
Eines der Messehighlights war die Baureihe K 350, vorzugsweise für den Einsatz im Entry-level für die flexible Losgröße-1-Fertigung. Ein hervorragend abgestimmter Werkstücktransport hinsichtlich Laufruhe und Werkstückführung sorgt für bestmögliche Bearbeitungsqualität. Die Baureihe vereint alle wichtigen Merkmale der High-Tech-Baureihen und ist für den Aufstieg in die flexible Fertigung bestens geeignet. Genau wie ihre große Schwester, die Baureihe K 600, verfügt die K 350 Baureihe über eine rollende Blockgliederkette, die einen beruhigten Kettenlauf zur Folge hat. Durch eine zusätzliche Polygonkompensation wird der ruhige Kettenlauf weiter optimiert, was den Verschleiß erheblich verringert. Ebenso verfügen die Maschinen der K 350 Baureihe über Werkstückzuführungen, die eine exakte Maß- und eine optimale Winkelposition gewährleisten. Eine freie Aggregatebestückung und ein robuster, verwindungssteifer Maschinenständer sorgen für weitere Vorteile. Der Transport der Werkstücke erfolgt punktgenau und mit höchster Maß- und Wiederholungsgenauigkeit. Durch die verbesserte Span- und Reststückentsorgung im Formatteil steigen Maschinenverfügbarkeit und -lebensdauer.
flexTrim & powerTrim: Produktivitätssteigerung um bis zu 50 %
flexTrim – flexibler Profilwechsel auf zwei Profile getrimmt
Das Prinzip heißt: wenige Profile, kurze Rüstzeiten, erhöhte Produktivität – vom Handwerk bis zur Industrie. Maximale Flexibilität und eine minimale Fehlerquote bei der Fräsbearbeitung– das sind nur zwei Vorteile der Neuentwicklung flexTrim von HOMAG. Mit dem Fräsaggregat flexTrim macht HOMAG wieder einen großen Schritt im Bereich der Losgröße-1-Fertigung. Die Fehlerquote bei der Bedienung ist deutlich geringer als bei vergleichbaren Produkten. Verantwortlich dafür sind vor allem die zügige Werkzeugverschiebung im Aggregat und der Aufbau des Fräskopfes. Dieser ist mit zwei Fräsern unterschiedlich großer Profile (z. B. R2 und R3) bestückt, die ineinander angeordnet sind, wobei der Fräser mit dem größeren Radius, bzw. Profil fest aufgebaut ist. Der kleinere Fräser steht zurück und kann automatisch nach vorne geschoben werden. Ein automatisches Umrüsten zwischen den beiden Radien und unterschiedlichen Fasen ist innerhalb einer Werkstücklücke von 400 mm möglich.
flexTrim ist sowohl für den Einsatz im 4-motorigen Formfräsaggregat als auch für die 2-motorigen Formfräs- und Profilfräsaggregate geeignet. Die neue Technik setzt Meilensteine in punkto Präzision, Zeitersparnis und Flexibilität. In Kombination mit der neuen Profilziehklinge flexBlade, zum schnelleren Wechsel von zwei Profilen in der Fräs- und Profilbearbeitung, ist flexTrim unschlagbar – insbesondere in der Losgröße-1-Fertigung.
powerTrim Formfräsen – rund 50 % schneller in der flexiblen Möbelfertigung
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powerTrim (drei Profile) ist die konsequente Erweiterung von flexTrim (zwei Profile) und wurde zur LIGNA in Verbindung mit der neuen K 350 Baureihe vorgestellt. Dabei werden folgende Aggregate eingesetzt:
- Multifräsaggregat mit Servo-Verstellmotoren für Fräsarbeiten von oben und unten
- Formfräsaggregat powerTrim zum Runden der Ecken
- Multiziehklinge mit Servo-Verstellmotor zur Nachbearbeitung der Werkstücke
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Auf der K350 Baureihe ist mit diesen drei Aggregaten eine flexible Fertigung mit drei unterschiedlichen Profilen und Fase bei einem Vorschub von 30 m/min und Profilwechsel in einer Rüstlücke von 400 mm möglich. Die Aggregate bieten darüber hinaus die Möglichkeit, Vorschübe von 50m/min zu realisieren. Damit wird eine Produktivitätssteigerung von rund 50 % im Vergleich zu am Markt üblichen Lösungen erreicht.
Kombinationsmaschinen KFL 520
Die Kombinationsmaschine KFL 520 setzt den Leistungsstandard der beidseitigen Kantenbearbeitung in der Längsbearbeitung auf 50 m/min. und in der Querbearbeitung auf 30 m/min. Damit deckt HOMAG die Anforderungen einer Serienfertigung ab. HOMAG zeigte auf der LIGNA den energieeffizienten Betrieb einer Maschine in der Serienfertigung – eine Reduzierung der Energiekosten um 30 % ist hier möglich. Zu sehen war die KFL 520 in Verbindung mit einer WEEKE BST 800 für High-Speed-Bohrtechnik im Quer-Durchlauf.
Neue Baureihe KAL 211 edition – Kantenanleimmaschinen für Handwerk und Industrie
Speziell für den Handwerksbereich und als Einstiegsmaschine für die Industrie entwickelte HOMAG das neue KAL 211 edition Programm. Auf der LIGNA zeigte die HOMAG drei verschiedene Modelle – auch in Verbindung mit der neuen Portalrückführung ZHR 500 von LIGMATECH. Mit einem durchgehenden Angebot von der kleinsten bis zur technisch hochflexiblen, vollautomatisch umrüstbaren Kantenanleimmaschine, deckt diese Baureihe das komplette Spektrum vom Handwerk bis in die Industrie ab. Mit Aggregaten aus dem Industriebereich bestückt, ist eine lange Lebensdauer bei gleichbleibend hoher Qualität garantiert – und das zu einem günstigen Preis unter 100 000 EUR. Ein Highlight der Maschine ist das neu entwickelte Verleimteil QA 65 von HOMAG, das als Symbiose aus 50 Jahren Kantenanleimen und neuen Features wie kurzer Aufheizzeit oder großer Aufschmelzleistung gilt.
Zusätzlich ermöglicht die neue powerControl Steuerung PC22 eine anwenderorientierte, intuitive und grafisch unterstützte Bedienung der Maschinen über Touchscreen. Auf fast allen Maschinen kann zudem das laserTec-Verfahren problemlos eingesetzt oder nachgerüstet werden.
Fußbodenfertigung: RANDOM LENGTH
In Gemeinschaftsentwicklung mit TORWEGGE entstand die Doppelendprofilerlinie (DEP) RANDOM LENGTH zur Querbearbeitung von Mehrschichtparkett, bei der alle Werkstücke, ähnlich wie im Massivparkett, unterschiedliche Längen aufweisen können. Dies erlaubt somit auch kleineren Lieferanten die kostengünstige Herstellung von Mehrschichtparkett mit "Click"-Profilen mit fallenden Längen und einer optimalen Holzausnutzung. Die auf Basis der Baureihe 260 entwickelte Maschine schließt damit eine noch bestehende Lücke im bereits breiten DEP-Programm der HOMAG Group. Die Anlage erlaubt eine Bearbeitung von bis zu 100 Werkstücken pro Minute mit bis zu 8 Motoreinheiten, dabei entstehen durch das einseitige Konzept mit integrierter Versetzstation keinerlei Rüstverluste bei Abmessungswechseln.
STATIONÄRTECHNIK
Weltpremiere Venture 316: 5-Achs-Technik für Jedermann
Auf Basis der neuen Plattform BMG 300 stellte HOMAG eine komplett neue Maschine vor. Der "Knaller für Jedermann" VENTURE 316 führt die Besucher in neue Dimensionen an Stabilität und Präzision in dieser Klasse. HOMAG drückt die 5-Achs-Bearbeitung mit hoher Bearbeitungsqualität und Flexibilität mit dieser Neuentwicklung immer weiter in Richtung der 100 000 EUR Investitionsgrenze. Hier hat der Kunde das Sagen – mit der neuen Venture 316 sind fast alle Kundenwünsche in der Möbel- und Türenproduktion und im Innenausbau zu erfüllen. |
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Wenige Standardwerkzeuge erlauben es praktisch alle Aufgaben abzudecken, ohne dass Sonderaggregate oder -werkzeuge eingesetzt werden müssen. Ein ideales Arbeitspferd für alle, die heute noch nicht sicher wissen, welche Wünsche Ihre Kunden übermorgen haben werden.
Die Venture 316 setzt Maßstäbe in Ihrer Klasse: Schon der Blick auf das Gewicht – rund 30 % mehr als das von Vergleichsprodukten – und das große, stabile Fahrportal zeigen, dass hier Industriestandard zum Handwerkerpreis geboten wird. Dazu sind viele Features bereits in der Grundausstattung enthalten, wie beispielsweise eine Pneumatikschnittstelle an der Spindel, Zahnstangenantriebe in X und Y, Schwingungssensor zum Spindelschutz oder eine effektive Teilehöhe von 250 mm ab Konsole, die komplett mit allen Aggregaten genutzt werden kann.
Zusätzlich ist die Maschine mit einem Sicherheitssystem ausgestattet, das nicht auf den üblichen Trittschutzmatten basiert, sondern auf Bumper-Kontaktkissen, die bei einer ersten Berührung der Maschine mit dem Maschinenbediener einen Stopp auslösen.
Der Vorteil: ungehinderter Zugang zur Maschine und dynamische Pendelfeldgröße: Wird auf der einen Seite ein kurzes Teil bearbeitet, so kann schon auf der anderen Seite ein langes Teil aufgelegt werden und umgekehrt.
Damit hebt die Venture 316 den Standard in diesem Bereich: In der Venture 316 steckt die optimale Auswahl der Komponenten für das Handwerk und die industrielle Sonderelementfertigung.
Portalbearbeitungszentrum BMG 600
Das Fahrportalbearbeitungszentrum BMG 600 steigt in die Fußstapfen des Vorgängers und Erfolgsmodells BMG 500. Das BMG 600 übernimmt schwere 5-Achs-Bearbeitungen bis 500 mm Höhe (inklusive Spannmittel). Haupteinsatzgebiete der BMG 600 sind der Fahrzeug-, Treppen-, Modell- und Ladenbau sowie die Bearbeitung von Kunststoff und Verbundmaterialien. Auch der patentierte Mineralwerkstoff SORB TECH© kommt hier zum Einsatz. Das patentierte Material führt durch hohe Masse und beste Schwingungsabsorption zu hervorragender Bearbeitungsqualität und bis zu 20 Prozent höheren Werkzeugstandzeiten. Anstelle von Trittschutzmatten und Lichtschranken überwacht das zum Patent angemeldete Sicherheitssystem safeScan den Arbeitsbereich berührungslos. Daraus ergibt sich folgender Vorteil: Kommt der Mitarbeiter in die Nähe des Sicherheitsbereichs, so wird zunächst der Vorschub reduziert und der Mitarbeiter gewarnt, erst im direkten Sicherheitsbereich wird die Maschine blockiert. Bei Pendelbelegung kann der Arbeiter das Arbeitsfeld dynamisch wählen und der Boden direkt vor der Maschine ist frei zugänglich. Dieses System hat gegenüber dem Bumper-System keine Einschränkung bei der Verfahrgeschwindigkeit.
Die ideale Ergänzung, insbesondere für 5-Achs-Bearbeitungen, ist das Software Modul collisionControl. Es überwacht die Bearbeitung online und vermeidet Maschinenschäden, die durch Kollisionen infolge von Programmierfehlern entstehen.
powerProfiler BMB 900 – die neue Klasse in der Fensterbearbeitung
Eines der größten Highlights im Bereich Stationärtechnik war in diesem Jahr der neue powerProfiler BMB 900, der mit bis zu 432 Werkzeugen bestückt, als wahres Multitalent gilt. "40 Fenster pro Schicht" – diese Aufgabenstellung führte HOMAG zur Entwicklung von Lösungskonzepten mit automatisierten Bearbeitungszentren. Sie erledigen alle Aufgaben der Einzelteilkomplettbearbeitung in CNC-Präzision, d.h. mit einer montagefertigen Passgenauigkeit, die keine Nacharbeit erfordert. Und das nicht nur für gerade Standard-Fensterteile, auch sehr kleine Querschnitte unter 50 mm und kurze Längen unter 170 mm für Fenster im Denkmalschutz oder Sprossen, große Querschnitte bis 300 mm und lange Teile bis 3.500 mm für Pfosten-/ Riegelkonstruktionen können bearbeitet werden. Zusätzlich bietet das Konzept die Möglichkeit, Teile bis 6.000 mm durch Umgreifen und Versetzen zu bearbeiten.
Selbst die Produktion von Rundbogenteilen und Haustürblätter ist komplett abgedeckt. Dazu werden Konsolen auf die powerBeam Zangentische aufgeschoben, auf denen dann das gesamte hochflexible Spannmittelprogramm von HOMAG eingesetzt werden kann.
Durch die Kombination von bis zu vier Bearbeitungseinheiten, Werkzeugwechselsystemen bis zu 432 Plätzen bei denen mehrere Spindeln auf den gleichen gemeinsamen Speicher zugreifen können und ein breites Angebot an Bohrköpfen und Wechselaggregaten kann die Leistung optimal angepasst werden. Zusteuerbare chipGuide Späneleitelemente sichern eine bestmögliche Erfassung auch großer Spänemengen.
Die flexible Produktgestaltung mit Fünf-Achs-Technik und ein automatisches Werkstückhandling lassen Platz für weiteren Handlungsspielraum. Alle Bearbeitungszentren sind in Produktionslinien integrierbar und an Branchensoftware anzubinden.
Zelle mit Roboterbeschickung für die Türenbearbeitung
| Wer Automatisierung leicht gemacht: Wie intelligente Automatisierung für ein 5-Achs CNC-Bearbeitungszentrum aussieht zeigt das Beispiel einer Anlage für die mannlose Bearbeitung von Türblättern. Beschickung und Abstapelung, Ausrichten und Wenden mit hohem Freiheitsgrad und schnellen Wechselzeiten sind verknüpft mit der Flexibilität der CNC-Komplettbearbeitung. |
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Durch die seitliche Anordnung des Roboters bleibt die volle Flexibilität erhalten. So kann das Bearbeitungszentrum BMG 500 wahlweise manuell von vorne oder automatisiert durch den Roboter beschickt werden.
Greifertechnik mit System: Die Saugtraverse am Ende des Roboterarms ist so ausgelegt, dass das gesamte Teilespektrum sicher gehalten wird – sowohl schwere Türen als auch fertig bearbeitete Türen mit Zierfräsungen und Lichtausschnitten. Sensoren stellen sicher, dass die Teile richtig aufgenommen werden. Fehler durch aneinander haftende Teile werden so ausgeschlossen.
Ohne eine Zellensteuerung zur Koordination dieser Bearbeitungsmöglichkeiten ist ein effizienter Betrieb einer solchen Anlage nicht möglich. Deshalb bietet HOMAG dazu eine neue, einfache und intuitiv zu bedienende Oberfläche für die Visualisierung und Steuerung des Bearbeitungszentrums und des Roboters. So muss der Maschinenbediener nur ein System beherrschen.
SOFTWARE
Einfachste Programmierung mit woodWOP 6.0
woodWOP – das bereits über 25.000 Mal installierte werkstattorientierte Programmiersystem der HOMAG Group – vereinfacht mit der neuen Generation woodWOP 6.0 die CNC-Programmierung deutlich, wovon sich die Besucher auf der LIGNA anhand von Live-Demos überzeugen konnten. Die neue dreidimensionale Werkstückansicht bringt mehr Sicherheit und Übersichtlichkeit in die Arbeitsvorbereitung, da alle Bearbeitungen grafisch dargestellt werden. Die in die Oberfläche integrierte Hilfe zeigt zu jedem Parameter eine anschauliche Grafik und unterstützt den Programmierer bei seiner täglichen Arbeit. Durch die frei einstellbaren Fenstergrößen und die ein- und ausblendbaren Informationsfelder kann die Oberfläche den individuellen Bedürfnissen des Programmierers angepasst werden. Ein Update ist auch für Bestandskunden möglich.
woodWOP 6.0 – jetzt mit CAD Funktion
Das neue woodWOP CAD-Plugin gehörte im Software-Bereich zu den Highlights der LIGNA 2011. Mit diesem Plugin (Erweiterungsmodul) lassen sich Konturzüge wesentlich komfortabler und schneller erstellen. Es ist möglich, interaktiv Linien, Bögen, Kreise, Ellipsen und Splines zu zeichnen. Darüber hinaus stehen zahlreiche Änderungsfunktionen wie Stutzen, Dehnen und Spiegeln zur Verfügung. Ein intelligenter Suchalgorithmus wandelt erstellte Zeichnungselemente in einen Konturzug um. Dabei werden Kreuzungspunkte erkannt und angezeigt. Per Mausklick gibt man anschließend die weitere Richtung vor.
Das CAD-Plugin ist vollständig in woodWOP integriert. Somit lernt der Anwender in kürzester Zeit die Bedienung kennen und erstellt mit den bekannten woodWOP Funktionen aus der Zeichnung ein fertiges CNC-Programm.
MMR – Machine Monitoring & Reporting
Die optimale Nutzung von Maschinen und Anlagen zählt zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren in der Fertigung. Unter dem Namen MMR (Machine Monitoring & Reporting) entwickelte HOMAG zur LIGNA 2011 eine neue Softwarelösung zur Optimierung der Ressourceneffizienz im Bereich der Maschinenutzung: Der Schlüssel zu mehr Output!
Ein wesentlicher Vorteil von MMR liegt darin, dass sämtliche Fehlermeldungen zentral erfasst und angezeigt werden. In dem dazugehörigen Auswertedialog sind die häufigsten Störungsverursacher auf einen Blick ersichtlich. Dies ist besonders bei verketteten Anlagen, die in der Regel aus mehreren Einzelmaschinen bestehen, sehr effektiv. Eine aussagekräftige Diagnose des Engpasses war hier bisher teils schwer unmöglich. Mit zahlreichen Sortier- und Filterfunktionen im MMR können jetzt auf einfache Weise sämtliche Störungen ermittelt und beseitigt werden. Dabei werden nicht nur technische Störungen berücksichtigt, sondern auch Fehler, die durch den Bediener oder das Umfeld, z. B. fehlendes Material, verursacht wurden.
MMR geht hierbei wesentlich über den Funktionsumfang klassischer Werkzeuge zur Maschinendatenerfassung hinaus. Durch die intelligente Erfassungslogik werden Optimierungspotenziale erfasst und in grafischen Auswertungen deutlich gemacht.
Neben dieser Optimierung zeigt MMR alle wichtigen Kenngrößen einer Maschine, wie Ausbringung und Hauptnutzungsgrad. Mit dem Office-Modul können sämtliche Auswertungen über mehrere Maschinen zentral am Büro-Arbeitsplatz gemacht werden.