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HOMAG Treff 2009 
Schopfloch  23.09.2009 

HOMAG Treff 2009 

Einzigartiges Leistungsspektrum auf einen Blick: Einzelmaschinen und Großanlagen zum Anfassen

Auf großzügig bemessenen Ausstellungsflächen präsentierte die HOMAG Holzbearbeitungssysteme AG auf dem diesjährigen HOMAG Treff in Schopfloch ihr einzigartiges Leistungsspektrum. Auf der Hausmesse, die sich längst als Branchentreffpunkt etabliert hat, konnten die Besucher zahlreiche innovative Großanlagen und Einzelmaschinen live erleben.

PfeilWeitere Informationen 

Das besondere am HOMAG Treff ist einfach die große Nähe der Kunden zu unseren Maschinen und Anlagen“, fasst Vertriebsvorstand Dr. Joachim Brenk die Hausmesse zusammen. „Hier vor Ort haben wir viel Zeit, um die Besucher individuell und intensiv zu beraten und können ihnen alles direkt an den Maschinen und Großanlagen  in der Praxis zeigen.“

Innovative Anlagenkonzepte
HOMAG hat seine großzügige Produktionshalle dafür genutzt den Besuchern etwas zu bieten, was sie nur hier vor Ort in Schopfloch erleben können: Gezeigt wurden sieben komplette Großanlagen für unterschiedlichste Fertigungsbereiche wie Küchenfronten, Büro, Türen, Trennwände und Innenausbau mit Längen von teilweise bis zu 80 Metern, womit der Weltmarktführer einmal mehr seine führende Stellung im Projektgeschäft bei Großanlagen untermauert hat. Durch die großzügigen Platzverhältnisse können die Systeme bereits bei HOMAG eingefahren werden, so dass der Kunde die Anlage in seiner Produktion wesentlich schneller in Betrieb nehmen kann.


HOMAG etabliert Lasertechnik
Zu sehen war auf dem HOMAG Treff beispielsweise ein Anlagenkonzept für Trennwandkabinen, Schrankkorpusse und Fronten im Nass- und Trockenbereich. Zum Einsatz kommt hier bei der Kantenbearbeitung das zur LIGNA neu vorgestellte und inzwischen patentierte laserTec Verfahren, bei dem die zu verklebende Fläche durch einen Laserstrahl geschmolzen und im Anschluss direkt mit dem Werkstück verpresst wird. Damit ist höchste und gleichbleibende Bearbeitungsqualität garantiert und nahezu keine Fuge zu sehen. Geschaffen wird so ein qualitativer Quantensprung im Möbeldesign.

Da kein Leim zum Einsatz kommt, entfällt mit der neuen Technologie dessen Aufheizzeit, was zu einer höheren Anlagenleistung führt und Energie spart. Die Verschmutzung des Werkstücks und der nachfolgenden Bearbeitungsaggregate wird deutlich reduziert und der Personalaufwand für Instandhaltungsaufgaben oder Wartezeiten verringert sich. Die ausgestellte Anlage ist bereits die vierte Maschine mit der neuen Lasertechnik, die HOMAG an einen Kunden ausliefert.

Stückzahl 1
Im Bereich der Stückzahl 1-Fertigung präsentierte HOMAG zudem eine Anlage für Küchenmöbel, mit der Fronten, Korpusse und Rückwände mit einer Werkstückgröße von 130 x 250 mm bis 800 x 2.500 mm bei Dicken zwischen 8 und 60 mm bearbeitet werden können. Dabei befindet sich der Anschlag auf der beweglichen Seite und ein neues Einschubsystem sorgt für die maßhaltige Längs- und Querbearbeitung. Eine Großanlage für Büromöbel wurde ebenfalls präsentiert, die für die Produktion von Fronten, Korpussen und Schreibtischplatten zwischen 125 x 250 mm und 1.210 x 2.500 mm ausgelegt ist. Dabei besteht eine Direktverkettung mit einer HOLZMA-Säge combiLine und einem BARGSTEDT Flächenlager.

Zum Einsatz kommt hier auch das auf der LIGNA neu vorgestellte flexTrim, mit dem durch automatisierte Werkzeugwechsel in der Maschine ein schnelles Umrüsten auf unterschiedliche Kantenprofile erfolgt und die Produktivität wesentlich erhöht wird.

Serienfertigung
Die schnelle Serienproduktion von Korpussen für Wohn- und Küchenmöbel war auf einer weiteren Großanlage zu sehen, bei der kaschieren für die Fläche und Schmalflächen in Verkettung erfolgt und EVA-Hotmelt für Fläche und Kante zum Einsatz kommt. Von der Rohplatte bis zum beschichteten Strang werden die Teile komplett hergestellt (completeLine).

Fahrportal-Bearbeitungszentrum als Großanlage
Ein Highlight beim HOMAG Treff war ein großes Fahr-Portal-Bearbeitungszentrum zur individuellen und flexiblen Bearbeitung von Sückzahl-1-Sondertüren und Zubehör. Zwei 4-Achs- und eine 5-Achs-Hochleistungsspindel sorgen hier für höchste Flexibilität und Effektivität. Möglich ist der gleichzeitige Ein- und Austransport der Werkstücke, die eine maximale Größe von 5.000 mm x 2.000 mm bei einer Dicke von 120 mm haben dürfen. Das Bearbeitungszentrum verfügt über einen sehr hohe Automatisierungsgrad bei gleichzeitig möglicher Einflussnahme durch den Anwender zur manuellen Belegung. Zum Einsatz kommt bei der Grundmaschine der innovative Werkstoff SORBTECH©, wodurch die Maschine eine höhere Masse und mit den Bearbeitungsaggregaten eine höhere Beschleunigung erreicht. SORBTECH© sorgt für maximale Stabilität und absorbiert nahezu alle Schwingungen auch bei anspruchsvollsten Bearbeitungen. Beste Oberflächengüten und höhere Werkzeugstandzeiten sind somit bei gleichzeitig deutlich verringertem Primärenergieverbrauch garantiert.
 
Bearbeitungszentren für jeden Bedarf
Traditionell setzt HOMAG nicht nur auf Großanlagen für die Industrie, sondern hat schon immer auch innovative Einzelmaschinen im Angebot, mit denen auch kleinere Handwerksbetriebe präzise und wirtschaftlich produzieren können. So wurden auf dem HOMAG Treff 14 Bearbeitungszentren für jeden Bedarf präsentiert. Darunter beispielsweise die Venture 9 als Einstiegsmaschine für den Fensterbau, mit der das Venture-Programm weiter ausgebaut wird. Diese verfügt über eine 15 kW-Spindel, 28 Werkzeugplätze und das powerClamp-Spannsystem.

Bei den Ausleger-Bearbeitungszentren zeigte HOMAG ein Bearbeitungszentrum BOF 311 mit automatisch rüstendem Tisch für die Fensterfertigung, der zum Teilepuffer wird, so dass in rund 30 Minuten bis zu 12 Werkstücke automatisch komplett bearbeitet werden. Das multiChain-System sorgt dafür, dass „hinter“ der Maschine bis zu 216 Werkzeuge im direkten Zugriff sind. Die vollautomatische Leichtbauteilebearbeitung ist mit dem Bearbeitungszentrum BAZ 322 möglich, bei dem flexEdge für eine flexible Kante und hohe Formstabilität sorgt. Durch das direkte Aufleimen der Dekorkante auf die Stützkante entfällt zudem ein zweiter Arbeitsgang für das Bündigfräsen.

Beim Bearbeitungszentrum BMG 500 garantiert der neue Werkstoff SORBTECH© eine noch bessere Bearbeitungsqualität durch die hohe Schwingungsabsorption. Auf Grund der hochsteifen Portalbauweise ergeben sich sehr flexible Bestückungsmöglichkeiten mit bis zu drei Bearbeitungseinheiten und damit auch der Einstieg in die 5-Achs-Bearbeitung für das Handwerk. So bietet die neue 5-Achs-Spindel mit patentierter Schnittstelle eine hohe Flexibilität.
 
Passende Maschinen für jede Kante
Bei der Durchlauftechnik waren 17 Maschinen auf der Hausmesse zu sehen, wobei insbesondere die ganze Bandbreite der Kantenanleimmaschinen die Besucher beeindruckt hat. Gemeinsam mit dem Tochterunternehmen BRANDT bietet HOMAG mit der Baureihe Ambition Kantenanleimmaschinen für jede Anforderung. So bietet das neue Modell Ambition 2272 einen preisgünstigen Einstieg in das Multiprofilfräsen. Dabei ist der automatische Profilwechsel in dieser Klasse einzigartig.

Mit Beispielrechnungen zeigte HOMAG wie sich die hohe Ressourceneffizienz der neuen Maschinen konkret auswirkt und wie viel Energie und damit bares Geld sich damit pro Jahr einsparen lässt.

Aggregate-, Bohr- und Spindeltechnik
Durch die mehrheitliche Übernahme der Firma BENZ GmbH Werkzeugsysteme zum Jahreanfang 2009 konnte HOMAG seine Kompetenz bei der Aggregate-, Bohr- und Spindeltechnik nochmals erhöhen. So konnten der Bohrkopfbaukasten und die 5-Achs-Spindeltechnik weiter ausgebaut werden. Dabei wird nach Angaben von HOMAG insbesondere die DRIVE5C+-Spindel mit der patentierten Pneumatikschnittstelle sehr gut vom Markt angenommen. Des Weiteren überzeugen die High-Performance-Aggregate mit der gepulsten Ölnebelschmierung, die für eine höhere Lebensdauer sorgt. Schließlich bietet flexTrim den schnellsten Profilwechsel am Markt – zu sehen war ein Aggregat, das zwei Profile plus Fase bei 30 Takten/min. und einem Vorschub von 30 m/min. ohne zusätzliche Rüstlücke wechselt.
 
Umfassender Service rund um die Maschinen
Auch sein umfassendes Dienstleistungsangebot präsentierte der Marktführer den Besuchern des HOMAG Treffs. Dazu zählt auch die neueste Generation des werkstattorientierten Programmiersystems woodWOP 6.0, das durch die neue dreidimensionale Ansicht von Werkstück, Bearbeitungen und Spannmittel mehr Sicherheit und Übersichtlichkeit in die Arbeitsvorbereitung bringt und die CNC-Programmierung deutlich vereinfacht. Die Kollisionsüberwachung collisionControl leitet den automatischen Maschinenstopp im Falle einer Crashsituation ein. Für eine höhere Produktivität und Ausbringungsmenge sorgt Monitoring & Reporting, indem die Maschinendaten systematisch erfasst und ausgewertet werden.

Gerade in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten bietet sich für die Kunden von HOMAG die Gelegenheit ihre bestehenden Maschinen und Anlagen zu optimieren, umzubauen oder umzuorganisieren. Hier ist HOMAG Engineering der richtige Ansprechpartner – die Profis unterstützen die Kunden nicht nur beim Anlagenkauf, sondern auch bei der späteren Optimierung. Helfen können auch die Consulting-Experten von SCHULER Business Solutions, die sich momentan insbesondere um das Thema „Lean Production“ kümmern und den Unternehmen konkrete Einsparmöglichkeiten aufzeigen.

Abgerundet wurde der HOMAG Treff auch dieses Jahr wieder durch tägliche Vorträge. Hunderte Besucher nutzen die Gelegenheit und informierten sich über die neue Laser-Technologie oder die CNC-Sofware woodWOP 6.0 ebenso wie über die Möglichkeiten der Ressourcenschonung.

Anschrift

HOMAG
Holzbearbeitungssysteme GmbH

Homagstrasse 3-5
72296 Schopfloch
Deutschland

Tel.: +49 7443 13 0
Fax: +49 7443 13 2300
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