Das HOMAG Center schließt sich harmonisch direkt an die bisherigen Bauten an und beeindruckt insbesondere mit seinen großen Glasflächen sowie der modernen Architektur mit den klaren und großzügigen Formen. Verantwortlich für die Optik sind die Architekturbüros Gunkel aus Pfalzgrafenweiler und Wörner aus Freudenstadt, die die HOMAG-Vorstände bei der Ausschreibung im Jahr 2007 mit ihrem fortschrittlich-technoiden Konzept überzeugen konnten.
Notwendig geworden war das neue Gebäude aufgrund der rasanten Entwicklung von HOMAG in der knapp 50-jährigen Firmengeschichte aus kleinen Anfängen heraus zum heute weltweit agierenden Konzern mit insgesamt rund 5.000 Mitarbeitern und davon etwa 1.400 Mitarbeiter in Schopfloch. So wurden über die Jahrzehnte immer wieder bauliche Erweiterungen vorgenommen und stets darauf geachtet, dass immer genügend Flächen für das weitere Wachstum vorhanden sind.
Beim Spatenstich für das neue HOMAG Center am 10. Juni 2008 war von der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise noch nichts zu spüren. Da man bei HOMAG aber ohnehin in langfristigen Kategorien denkt und handelt, hätte dies an der Entscheidung nichts geändert. Unabhängig von kurzfristigen wirtschaftlichen Entwicklungen verfolgt das Unternehmen eine langfristige Wachstumsstrategie, um seine weltweite Marktführerschaft weiter auszubauen. So war auch die Entscheidung für das neue Gebäude davon geprägt Kunden und Mitarbeitern ein optimales Umfeld für den gemeinsamen Erfolg zu schaffen.
Entstanden ist so ein modernes Gebäude mit einer Gesamtfläche von 3.300 m2. Dabei wird das Erdgeschoss mit seinem großzügigen Foyer und Empfang im Wesentlichen als Kundenbereich mit Besprechungszimmern, Präsentations- und Diskussionsmöglichkeiten und einem großen Sitzungsraum genutzt. Der Keller dient in erster Linie zur Strom- und Energieversorgung und zur Be- und Entlüftung.
Die jetzt hinzukommende Bürofläche von 1.800 m2 in den Stockwerken eins bis drei sorgt wieder für eine Entzerrung der in den letzten Jahren viel zu eng gewordenen Büros und damit für zufriedene Mitarbeiter, die kreativ, effizient und hochmotiviert arbeiten können. Geachtet wurde selbstverständlich auch bei der Innenausstattung darauf, dass sich die Mitarbeiter in ihren neuen Räumlichkeiten und an ihren Arbeitsplätzen wohlfühlen. Dafür sorgt eine offene und kommunikationsfreudige Bürolandschaft mit neuen Möbeln und einem Kommunikationskern in der Mitte für den persönlichen und direkten Informationsaustausch. In den ersten Stock ist bereits der Vertrieb eingezogen. Im zweiten Stock wird die Abteilung Forschung & Entwicklung untergebracht und in den dritten Stock werden die Verwaltungsbereiche Controlling, Buchhaltung und ein Teil der Vorstände einziehen.
Stolz ist man bei HOMAG darauf, dass durch eine konsequente Kostenkontrolle während der gesamten Bauzeit das vor eineinhalb Jahren geplante Budget nahezu perfekt eingehalten wurde. Dazu hat sicher auch beigetragen, dass viele regionale Handwerksfirmen beauftragt waren, die sich genau an die Vorgaben gehalten haben.
Da die Erfolgsgeschichte von HOMAG sicherlich nicht mit dem neuen HOMAG Center beendet sein wird, gibt es bereits genügend Flächen für potenzielle Weiterentwicklungen in der Zukunft, um am Standort Schopfloch weiter wachsen zu können.